25 Jahre Regionalkooperationen Salzburgs mit San Vicente und Singida | Festveranstaltung am 28.11.

Vor 25 Jahren begann das Land Salzburg eine langfristige Zusammenarbeit mit zwei Regionen in El Salvador und Tansania. Mit den Partnerorganisationen vor Ort konnte so eine Vielzahl an wichtigen Initiativen zur Stärkung der Zivilgesellschaft und Verbesserung der Lebensqualität umgesetzt werden. Es handelt sich um eine modellhafte Form der internationalen Zusammenarbeit – nachhaltig, professionell und auf Augenhöhe.

Aus diesem Anlass laden die Trägerorganisation der Regionalkooperation Salzburg-San Vicente/El Salvador gemeinsam mit der Städtepartnerschaft/Regionalkooperation Salzburg-Singida/Tansania zur Jubiläumsfeier ein. Es erwartet Sie eine thematische Reise durch drei Kontinente und 25 Jahre Zusammenarbeit zwischen dem Land Salzburg und den Regionen San Vicente/El Salvador & Singida/Tansania.

Programm: Begrüßung durch Landesrätin Andrea Klambauer, Kurzfilme über die Regionalkooperationen, Podiumsgespräch, Musik

Gemütlicher Ausklang bei Getränken und Häppchen aus den Regionen
Ort: Strubergasse 26, 5020 Salzburg. Eintritt frei, Anmeldung bis 22.11.2019 unter: office@intersol.at oder singida@tanzania.at

25 Jahre – 3 Kontinente | Jubiläumsfeier zu den Regionalkooperationen mit San Vicente und Singida am 28. November 2019

Unter dem Motto „25 JAHRE – 3 KONTINENTE“ laden die Regionalkooperationen mit San Vicente und Singida gemeinsam mit dem Land Salzburg und dem Entwicklungspolitischen Beirat zur Jubiläumsfeier ein. Diese findet am 28. November 2011 ab 19 Uhr im Saal Prisma des Stadtwerks, Strubergasse 26, statt.

Und erwartet eine thematische Reise durch drei Kontinente und 25 Jahre Zusammenarbeit mit El Salvador und Tansania. Am Programm stehen Videopräsentationen über die Projekte, eine historische Rückschau sowie ein Podiumsgespräch mit LR Andrea Klambauer und AkteurInnen der Regionalkooperationen. Und natürlich feiern wir mit Getränken und Häppchen aus den Regionen. Eintritt frei.

Um Anmeldung wird gebeten: office@intersol.at oder singida@tanzania.at

Singida_Frauen

Hier finden Sie das Programmheft aller Veranstaltngen.

25 Jahre Regionalkooperation mit San Vicente | Gelungener Themenabend von INTERSOL mit zahlreichen Gästen

Vor 25 Jahren begann das Land Salzburg, in Kooperation mit INTERSOL, eine langfristige Zusammenarbeit mit der Region San Vicente in El Salvador. Die Gegend war durch den kurz zuvor beendeten Bürgerkrieg stark gezeichnet. Ziel war es, die Zivilgesellschaft zu stärken und neue Perspektiven für die Bevölkerung und besonders auch die ehemaligen Widerstandskämpfer*innen gegen die Militärdiktatur zu schaffen. Mittlerweile sind daraus viele erfolgreiche Initiativen und Programme entstanden, die die Lebensgrundlagen und den sozialen Zusammenhalt in der Region Schritt für Schritt verbessern.

Am Freitag, 25.10. hat INTERSOL zu einem Themenabend – mit Videos, Gesprächsrunden, Musik und Kulinarik – geladen, um ein Vierteljahrhundert gelebter regionaler Solidarität Revue passieren zu lassen. Aus El Salvador waren Azucena Ortiz von der Frauenrechtsorganisation MAM und Alex Flores von der Bio-Genossenschaft Aprainores vertreten. Sie gaben einen lebhaften Einblick in die Herausforderungen und Erfolge ihrer Arbeit, zu der INTERSOL und das Land Salzburg einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten.

Gudrun Danter und Elisabeth Buchner führten durch den Abend. Sie befragten INTERSOL-Direktor Hans Eder, den „Vater“ der Regionalkooperation, über die Anfänge der Zusammenarbeit wie auch über die Visionen für die kommenden Jahre. In drei Themenrunden wurden die aktuellen Schwerpunkte der Regionalkooperation – Biolandbau, Wasserversorgung und Frauenrechte – mit den salvadorianischen Gästen und österreichischen Wegbegleiter*innen präsentiert. Mehrere ehemalige Zivildiener, Praktikant*innen und Fachkräfte ließen die Gäste an ihren Erfahrungen aus ihrer Zeit in San Vicente teilhaben. Im Unterstützungsnetzwerk der Regionalkooperation sind auch Salzburger Betriebe und Gemeinden beteiligt. Stellvertretend für vielen Salzburger Partner*innen berichteten der Biobauer Andreas Hofer und der Wassertechniker Josef Sperrer von ihrer Einbindung in die Regionalkooperation und den Beweggründen für ihr internationales Engagement.

Marietta Delgado sorgte mit lateinamerikanischen Rhythmen für eine mitreißende musikalische Umrahmung. Mit lebhaften Gesprächen bei Bio-Häppchen und süßen Leckereien aus den salvadorianischen Cashews von Aprainores fand der Abend einen gelungenen Abschluss. Unter den zahlreichen Gästen waren auch mehrere Mitglieder ds Entwicklungspolitischen Beirats der Salzburger Landesregierung.

Text: INTERSOL

Spannendes Programm zu 25 Jahre Regionalpartnerschaften mit San Vicente/El Salvador und Singida/Tanzania

Vor 25 Jahren begann das Land Salzburg mit zwei Salzburger Vereinen eine langfristige Zusammenarbeit mit zwei Regionen in El Salvador und Tansania. Das Motto: Die Zivilgesellschaft vor Ort stärken – Gemeinsam Perspektiven schaffen.

Das Land Salzburg lädt gemeinsam mit der Regionalkooperation Salzburg – San Vicente von INTERSOL sowie der Regional- und Städetpartnerschaft Salzburg – Singida herzlich zu den Jubiläumsveranstaltungen ein. Informieren Sie sich und feiern Sie mit uns!

Alle Termine auf unserer Homepage hier.

Hier finden Sie das Programmheft.

Ausstellung: Lebenslinien. Geschichten von Menschen in Afrika und Europa!

Eröffnung am Do, 26.09.2019, 11:00 Uhr im Foyer der Volkshochschule Salzburg

Manche kreuzen sich. Manche laufen eng nebeneinander. Andere wiederum haben keine Beziehung zueinander. Die Ausstellung „Lebenslinien“ von Global Generation schafft neue Berührungspunkte wo bisher keine waren: zwischen den Menschen, ihren Geschichten aber auch zwischen jenen die durch ihre Aufmerksamkeit Teil der Idee werden.

Luise und Lászlo, Isaaka und Judith – das sind Menschen wie du und ich. Sie leben in Süd und Nord, Ost und West, arbeiten auf Feldern, als Köchin, als Gemeindevorsteher, sind promoviert oder gar nicht zur Schule gegangen. Berühmt sind sie nicht, aber sie haben Großes geleistet – im Großen wie im Kleinen. Jede/r auf ihre/seine Art. Sie haben Widrigkeiten getrotzt, Kriege überlebt, sich und ihren Kindern etwas aufgebaut und sich für den Frieden eingesetzt. Gemeinsam ist ihnen das Interesse an unserer Welt und der Einsatz für mehr Gerechtigkeit, gemeinsam ist ihnen auch ein Lebensalter über 50.

Je acht Frauen und acht Männer aus dem südlichen Afrika wie aus Europa geben Einblicke in ihr Leben. Sie erzählen über ihre Herkunft, ihre Erfahrungen und das, was sie Jüngeren gerne weitergeben möchten. Zuhören, rät so manche/r, damit nicht jede Generation das Rad neu erfinden muss und damit die Wurzeln bleiben. Diese Frauen und Männer verdeutlichen, wie sie sich für Andere und die Gemeinschaft engagieren, wie sie die Welt mitgestalten – in 16 Kurzportraits von Frauen und Männern, die im südlichen Afrika oder in Deutschland, Ungarn oder Österreich leben, mit oder ohne Migrationshintergrund.

Die Ausstellung (aus dem Projekt „Global Generation“) begleitet die vier folgenden Abendveranstaltungen im Oktober. Sie ist von 26. September bis 30. Oktober zu sehen.

Vorträge und Diskussionen:

Mi, 09.10.2019, 19:00 Uhr

Europa und sein Einzugsbereich: Migration ist eine Form der Partnerschaft

mit August Gächter

Der Einzugsbereich der Migration nach Österreich und in die EU reicht im Wesentlichen bis Bangladesh und bis zur westafrikanischen Küste. Mit großen Teilen dieses Gebiets ist die EU nur sehr selektiv wirtschaftlich und gesellschaftlich integriert. Migration schafft einen teilweisen Ausgleich für diesen Mangel. Eine starre Abgrenzung zwischen der EU und ihrer Nachbarschaft wird sich nicht herstellen lassen. August Gächter macht diese Aspekte in seinem Vortrag zum Thema.

Mi, 16.10.2019, 19:00 Uhr

Migration und ihre Antriebskräfte „glokal“

mit Univ.-Prof. Dr. Gudrun Biffl

Österreich hat – wie viele europäische Länder – eine lange Tradition der Zuwanderung. Die Migrationsbewegungen haben in den letzten Jahrzehnten mit fortschreitender Globalisierung starkt an Dynamik gewonnen. In ihrem Vortrag verknüpft Gudrun Biffl die globale mit der lokalen Dimension und zeigt deren Antriebskräfte auf.

Mi, 23.10.2019, 19:00 Uhr

Krieg als Migrationsursache

mit Jörg Kronauer

Niemand flieht freiwillig. Die meisten Menschen fliehen nach wie vor, um ihr Leben zu retten. Kriege und Bürgerkriege sind auch im 21. Jahrhundert die bedeutendste Fluchtursache, sei es der Krieg in Syrien, der Krieg in Afghanistan oder der Bürgerkrieg im Südsudan. Eine Analyse wirft die Frage nach der Mitverantwortung Europas für die immer größere Zahl an Kriegsflüchtlingen vor allem aus dem Nahen Osten, Asien und Afrika auf.

Mi, 30.10.2019, 19:00 Uhr

Klimawandel und Migration: Ursachen, Mechanismen und Implikationen

mit Dr. Roman Hoffmann 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. In vielen Regionen der Welt untergraben die sich verschlechternden klimatischen Bedingungen die Lebensgrundlage von Menschen, wobei ländliche Gebiete in Entwicklungsländern besonders betroffen sind. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Bevölkerungen und betrachtet Kontextfaktoren und Mechanismen, die Migrationsentscheidungen und -prozesse bedingen.

Kooperation von Südwind und der VHS Salzburg.
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Programm/Anmeldung VHS.

Franz Rohrmoser, Pionier der Salzburger Entwicklungszusammenarbeit, bei den „Lebensgesprächen“

In „Lebensgesprächen“ steht das Leben zweifach im Mittelpunkt, einerseits als Biographie des geladenen Gastes und dann als Bühne, um sich für eine solidarische und zukunftsfähige Welt zu engagieren.

Was bringt Menschen dazu, sich für so etwas wie „Dritte Welt“ oder „eine gerechtere Welt“ zu engagieren? Was lässt sie auch in schwierigen Phasen über viele Jahre hinweg weitermachen? Lassen sich daraus Lehren für die Zukunft ziehen, und wenn ja, welche?

Diese Fragen stellt Jean-Marie Krier von KommEnt Personen, die die österreichische Entwicklungs- und Umweltpolitik der letzten 30 Jahre maßgeblich mitgeprägt haben.

Am 25. September ist Franz Rohrmoser, einer der Pioniere der Salzburger Entwicklungszusammenarbeit, zu Gast. Beginn: 19 Uhr, Elisabethstraße 2.

Infos und Anmeldung

Foto: privat

17. Entwicklungspolitische Hochschulwochen an der Universität Salzburg mit Südwind Salzburg | 40 Jahre SÜDWIND Salzburg

Die Entwicklungspolitischen Hochschulwochen finden 2019 mittlerweile zum 17. Mal  in Kooperation von SÜDWIND Salzburg und Universität Salzburg statt. Diesmal verbunden mit der Feier zu 40 Jahre SÜDWIND.

Die 17. Entwicklungspolitischen Hochschulwochen thematisieren globales Denken und einen nachhaltigen Lebensstil als Ansatz für die Reduktion von globaler Ungleichheit. Ziel ist es, sich aus verschiedenen Perspektiven mit globalen Fragen und deren Wechselwirkungen auf der lokalen und individuellen Ebene auseinander zu setzen. Das Thema Globale Ungleichheiten (SDG 10) zieht sich als Leitfaden durch alle Veranstaltungen, wobei Nachhaltiger Konsum und Produktion (SDG 12) mit Beiträgen zur Elektronikindustrie darin einen Schwerpunkt bildet. Darüber hinaus geht es u.a. um den Umgang mit den SDGs in autoritären Regimen und den Austausch von Studierenden aus China und Salzburg; die Bedeutung von Zahlen und Statistiken in Bezug auf globale Ungleichheiten und einen Einblick zur aktuellen Lage Österreichs und die Erfüllung der Ziele werden behandelt. Eine Lesung bietet einen literarischen Zugang.

Vom 5.-22. November 2019 gibt es zahlreiche Vorlesungen an verschiedenen Fachbereichen der Universität.

Im Anschluss an den Eröffnungsvortrag  am 5. November lädt SÜDWIND Salzburg zum Feiern seines 40-jährigen Bestehens ein. 18 Uhr, Ort: Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg.

Das genaue Programm gibt es hier.

Bischof Erwin Kräutler mit neuem Buch in Salzburg | Vergabe des Erwin Kräutler-Preises 2019

Die riesigen Brände im Regenwald Amazoniens in diesem Sommer zeigen, wie problematisch die agroindustrielle Zerstörung der Natur durch Monkulturen ist. Am Mittwoch, 2. Oktober 2019, ist Erwin Kräutler, em. Bischof von Xingu in Brasilien, zu Gast im Saal der Salzburger Nachrichten, wo er sein gemeinsam mit Josef Bruckmoser verfasstes neues Buch präsentieren wird. Er wird auf die dramatische Lage der Indios in den durch die Regnwaldbrände zerstörten Gebieten eingehen. Die Fotos zum Buch hat Wolfgang Heindl von Sei so frei beigesteuert. Beginn:  19.00 Uhr Anmeldung erforderlich.

Am 8. Oktober 2019 wird der Erwin Kräutler Preis 2019 an den aus Nordnigeria stammenden Priester und Theologen Gideon Pwakim vergeben.
Ort: Hörsaal 101 der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris Lodron-Universität
Salzburg. Mehr dazu im Link.

Bischof Erwin Kräutler wird im Anschluss an den Salzburg-Besuch nach Rom zur Amazonien-Synode reisen. Bei dieser Synode stellen Vertreter/innen (der Kath. Kirche) des 9 Staaten umfassenden Amazoniens vom 6.10.-26.10.  diese besondere Region mit ihren besonderen Herausforderungen in den Mittelpunkt.

Direkt nach der Synode kommt ein weiterer Projektpartner nach Salzburg:  Dom Roque Paloschi (Erzbischof von Porto Velho, Rondonia/Brasilien – wo die Brände am schlimmsten gewütet haben). Er ist Nachfolger Bischof Kräutlers beim Rat für die indigenen Völker der brasilianischen Bischofskonferenz (Cimi) – einer der wichtigsten Einrichtungen Brasiliens (bzw. nach der Entmachtung der FUNAI wahrscheinlich überhaupt die wichtigste Einrichtung). Er wird mit anderen (z.B. Prof. Paulo Suess) vom 30.10.-31.10. bei einer „Nachsynodalen Tagung“ in St. Virgil sein.

Herzliche Einladung. Infos und Anmeldung

OEAD – Österreichischer Austauschdienst Preis für Entwicklungsforschung

Der Österreichische Preis für Entwicklungsforschung besteht aus einem Haupt- und einem Nachwuchspreis und wird vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD) aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) an wissenschaftlich tätige Personen bzw. Institutionen verliehen, die eine besondere Leistung in Bezug auf Forschung für Entwicklung erbracht haben (Publikationen, Projekte und Initiativen).

Von 24.04. – 11.09.2019 können Nominierungen für den Hauptpreis angemeldet oder Artikel für den Nachwuchspreis eingereicht werden.

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