Sr. Lucie vom Projekt Maher in indischem Podcast

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Awakin Call ist eine wöchentliche globale Reihe intensiver Gespräche mit inspirierenden Veränderern aus Indien. Es ist ein Angebot für alle Freiwilligen und völlig kostenlos, ohne Werbung. Vor kurzem sprachen Sr. Lucie vom Projekt Maher, das vom Land Salzburg unterstützt wird,  und Dr. Abhay Bang über die Corona-Situation in Indien und darüber, was Gandhi heute tun würde. https://www.awakin.org/talks/484/gandhi/blog 

AAI-Webinare | Queere Grenzerfahrungen in Europa | 18.5.

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Das Afro-Asiatische Institut bietet aufgrund besonderen Umstände spannende WEBINARE an. Am 18. Mai geht es um ein sehr spezifisches, aber wichtiges Thema: Queere Grenzerfahrungen in Europa.

Online-Diskussion zur Situation von LGBTIQ People mit Fluchterfahrung

Alleine im letzten Jahrzehnt sind weltweit über 3000 Menschen mit variierender Geschlechterorientierung (kurz auf Englisch „LGBTIQ people“: Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter, Queer) ermordet worden. Verfolgung, Folter und Ächtung von LGBTIQ-Menschen ist weit verbreitet, und viele müssen flüchten. Dabei sind sie oft homophoben Gewalterfahrungen ausgesetzt, wo weitere Unterdrückungskategorien, wie Alter, Hautfarbe, Herkunft und Klasse mitspielen (Stichwort: Intersektionalität). Weltweit gewähren nur 15 Staaten homosexuellen Personen Asyl (u. a. Österreich). Ist dabei Europa der sichere Hafen für den er gehalten wird? Welchen Schutz bieten die europäischen Staaten diesen Flüchtenden? Und wie ernst meinen sie es? Die Online-Diskussion wird auf sensible Weise Lebensrealitäten, Kämpfe und Erfahrungen von Menschen mit Fluchthintergrund vermitteln, die intersektionelle Unterdrückung erlebt haben. Der Global Space bietet die Möglichkeit zum Austausch und zur Integration. Gestaltet wird er von Menschen, die aus Afrika, Asien oder Lateinamerika kommen und hier leben.

Referierende: Alejandro Montelongo Romero (Mexiko), Master Studierende*r in Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik am Management Center Innsbruck und Stipendiat* für eine Welt am AAI
Ort: Online-Raum des Afro-Asiatischen Instituts Salzburg https://aai.plus/webinar/
Anleitung zum Einstieg ins Webinar unter: https://aai-salzburg.at
Sprache: Englisch

Hier geht es zum Veranstaltungskalender von GOFAIR.SALZBURG.

 

Brief der AG Globale Verantwortung zur globalen Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie

„COVID-19 kennt keine Grenzen. Solidarität sollte in allen Phasen der Eindämmung der Pandemie sowie der Reduktion deren Auswirkungen die treibende Kraft der EU sein. Während Pläne für eine Erholung entwickelt werden, sollten die EU und die globale GeberInnengemeinschaft ihr Engagement für die Zusammenarbeit mit und die Unterstützung der Partnerländer bei der Erreichung Ihrer Entwicklungsziele nicht aus den Augen verlieren.“ So die Aufforderung der AG Globale Verantwortung in einem Brief an Bundesminister Schallenberg (Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten), in dem zivilgesellschaftliche Anliegen zur globalen Reaktion der EU auf die COVID-19-Pandemie formuliert wurden. mehr

Coronakrise in Partnerländern (6) | Mathare Slum in Nairobi, Kenia

Die Austrian Doctors betreiben in Nairobi (Kenia) ein Projekt, das Kranke in dem Slum Mathare betreut (Foto: Austrian Doctors). Die Lage spitzt sich aufgrund des Coronavirus zu. Hier ein Lagebericht von Severin Schwaiger von den Austrian Doctors.

Liebe Mitglieder des Entwicklungspolitischen Beirates,
die Corona-Krise trifft die Menschen im Mathare Slum in Nairobi, Kenia, besonders hart. Seit dem 29.03. dürfen die Menschen nur mehr von sieben Uhr in der Früh bis 17 Uhr das Haus verlassen. Für Tagelöhner und Essensverkäufer ist die Situation somit noch prekärer geworden. Viele von Ihnen müssen nun auf einen Großteil ihres Einkommens verzichten, einige haben sogar gar kein Einkommen mehr. Dies führt dazu, dass es den Menschen nun am Notwendigsten fehlt – an Essen und hygienischen Artikeln. Die Regierung versucht durch Steuererleichterungen die Bewohner Kenias zu unterstützen. Da im Mathare Slum aber weniger als 10% der BewohnerInnen einen regulären Job haben, profitieren nur Wenige von diesen Maßnahmen. Mathare Slum vor der Corona-Krise
Als Ergänzung zu unserem medizinischen Projekt (Krankenhaus) im Slum betreiben wir u.A. ein „Feeding Programm“, in dem mangel- und unterernährte Kinder durch hochkalorische Nahrung wieder aufgepäppelt werden. Außerdem lernen dort Mütter, wie sie auch mit geringen finanziellen Mitteln ein gesundes Essen für ihre Familien bereitstellen können. In Zeiten der Corona Kriese wird dieses Programm nun ausgeweitet, mehr Kinder und SlumbewohnerInnen in Not werden mit lebenswichtigen Essensrationen unterstützt. Die Anmeldungen zu diesem Programm sind in den vergangenen Tagen gestiegen, mit einem weiteren, stärkeren Anstieg ist zu rechnen.
Als zweite Maßnahme gegen eine rasante Ausbreitung des Virus haben wir damit begonnen, im Slum Aufklärung zu betreiben und auch Stationen zum Händewaschen und zur Desinfektion bereitzustellen. Somit haben die BewohnerInnen des Slums die Möglichkeit, sich besser vor einer Ansteckung zu schützen – und dadurch dazu beizutragen, die Verbreitung von Covid-19 zu verlangsamen bzw. einzudämmen. Um eine Verbreitung durch unsere Mitarbeiter zu verhindern, werden auch diese mit dem nötigen Equipment wie Mundschutzmasken und Desinfektionsmitteln ausgestattet.
Ein Ausschnitt aus einem E-Mail von George Audi, dem Leiter der Klinik, vom 30.03. zeigt noch weitere Punkte auf, in denen unsere Hilfe bereitgestellt wird:
„We are already engaging the community through CHWs (Anmerkung: Clinical Health Workers) on the virus. We are providing hand wash points. We require informative pamphlets, posters etc. This requires soap and sanitizers. Staff require PPEs, disinfectants for work shops, etc. We are happy that the community is very receptive.“

Stationen zum Händewaschen und -desinfizieren wurden bereits im Slum aufgestellt.

Coronakrise in Patnerländern (5) | Unterstützung fairen Handels gerade jetzt wichtig

Auch die EZA GmbH, die Importorgansiation für fair gehandelte Produkt mit Sitz in WEng/Salzburg, musste den Betrieb runterfahren, die eigenen Läden vorübergehend schließen. Das gilt aber nicht für ihren Onlineshop. Ganz im Gegenteil: hier wurden Kapazitäten sogar erweitert. Für die Dauer der behördlichen Maßnahmen wird ein besonderes Service angeboten: Alle Bestellungen werden ohne Versandkosten versendet. Und ab 14. April sind auch die Weltläden wieder geöffnet.

Gerd Haslinger von der EZA GmbH hat uns folgenden Bericht gesandt:

„Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der CORONA Virusinfektion fordern uns alle. Doch nur indem wir sie gemeinsam maximal einhalten, können wir diese Situation  bewältigen, die für uns alle neu ist. Über unseren Webshop erhalten Kunden und Kundinnen weiterhin unsere Produkte aus Fairem Handel.

Die erfreuliche Nachricht: Unsere Weltläden in Salzburg und 1080 Wien sperren ab Dienstag, 14.4. wieder auf. Auch die Weltläden werden wieder geöffnet haben. Die Verkaufsräume in Weng und 1010 Wien bleiben geschlossen, genauso wie die Kurzarbeit für die EZA aufrecht bleibt.

Danke für Ihre Treue. Damit stärken Sie unsere PartnerInnen im Globalen Süden, für die der Faire Handel eine wichtige Säule ihrer Existenz ist.  Und Sie stärken unser Unternehmen mit seinen 70 MitarbeiterInnen, das sich seit über 40 Jahren für gerechtere Handelsbeziehungen zwischen Nord und Süd einsetzt.Wir haben auf unserer Homepage auch ein paar aktuelle Partnerberichte aufbereitet. 

 Als Großhandelsunternehmen im Lebensmittelbereich kommen wir der Auslieferung unserer Produkte weiterhin nach. Sollten Sie telefonisch aktuell nicht zu Ihrer Ansprechperson durchkommen, ersuchen wir Sie um eine kurze E-Mail unter office@eza.cc. Wir kümmern uns um Ihr Anliegen.

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit!
Gerd Haslinger, für das EZA-Team

Coronakrise in Partnerländern (4) | Berichte aus den Partnerdiözesen in Südkorea, Bolivien und der Demokratischen Republik Kongo

Markus Rosskopf, Leiter des Referats Weltkirche der Erzdiözese Salzburg, gibt folgenden Bericht über die Auswirkungen von Covid19 in den Salzbburger Partnerdiözesen:

Südkorea, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu China liegt, hat es zuerst getroffen. Die Erzdiözese Daegu war in Südkorea von allen 16 Diözesen mit Abstand am stärksten getroffen. Daegu hat bereits am 20. Februar 2020 Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Weiterverbreitung des Virus eindämmen sollen: keine öffentlichen Messen, keine Versammlungen und Veranstaltungen, keine Besuche. Nun hoffen sie, dass es ab dem 7. April eine Lockerung dieser Maßnahmen gibt. Doch die Krise ist noch nicht überwunden.

Auch in Bolivien ist das Virus angekommen. Bischof Flock schreibt, dass er am 19. März den letzten öffentlichen Gottesdienst gefeiert hat. Dies ist im Einklang mit den neuesten staatlichen Bestimmungen. Nun sind auch dort alle öffentlichen Messen, Veranstaltungen und Versammlungen ausgesetzt. Auch die für den 3. Mai angesetzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen wurden bereits verschoben.

In der Dem. Rep. Kongo gibt es bis jetzt wenige Fälle in der Hauptstadt Kinshasa. Doch der Präsident hat nun den Ausnahmezustand verhängt. Nun ist es verboten von Kinshasa aus in die verschiedenen Provinzen zu reisen. Die kongolesische Bischofskonferenz hat am 19. März von Kinshasa festgelegt, dass es keine öffentlichen Messen derzeit geben kann. Sie ruft die Gläubigen zum Gebet auf. Bischof Toussaint Iluku hat berichtet, dass er nun nach der Bischofskonferenz in Kinshasa festsitzt und hofft, dass er bald wieder in seiner Diözese sein kann. In dieser weltweiten Krise sind wir nun in besonderer Weise mit den Menschen in den Partnerdiözesen Daegu, San Ignacio de Velasco und Bokungu-Ikela verbunden. Lasst uns weiterhin miteinander und füreinander beten.

Foto: Referat Weltkirche

Coronakrise in Partnerländern (3) | Zur aktuellen Lage in Äthiopien

Das Land Salzburg plant einen neuen Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit mit Äthiopien. Derzeit werden Projekte sondiert; angedacht ist u. a. ein Hochschulprojekt. Vor ein paar Monaten hat Stefan Hlavac, Koordinator der Österreichischen Botschaft in Addis Abeba für Entwicklungszusammenarbeit, den Entwicklungspolitischen Beirat über Projekte der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien berichtet. In einem aktuellen Mail vom 31. März 2020 an die Beiratsvorsitzende Amelie Höring schildert er die aktuelle Situation im Kontext der Corona-Pandemie.

Liebe Frau Mag. Höring, ich darf mich kurz aus Addis melden.

Aufgrund der Pandemie COVID-19, die auch unsere Zielländer vor große Herausforderungen stellt, hat die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien beschlossen, gemeinsam mit den örtlichen Partnern  Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. Medizinische Grundversorgung ist grundsätzlich und aktuell mehr denn je sehr wichtig. Wir haben  die Verbesserung staatlicher Dienstleistungen für besonders gefährdete Menschen generell zum  Ziel in Äthiopien. Gerade jetzt wollen und müssen wir schauen, wie wir die Bevölkerung im Land vor der COVID-19-Erkrankung schützen und wie wir die negativen Auswirkungen dieser Pandemie möglichst gering halten können

Die Hochschulen sind alle im Land geschlossen, auch die Universität Gondar hat den Unterricht eingestellt. Alle Studierenden wurden in Bussen zurück in ihre Heimatregionen gebracht. Bis auf weiteres ist auch hier die öffentliche Verwaltung in Telearbeit geschickt worden, wobei hier natürlich die meisten Beamten weder Zugang zu Computer/Internet zu Hause haben, meist fehlt es überhaupt an Elektrizitätsanbindung – sodass die Verwaltung quasi „ruht“. Die Möglichkeit, kranke Menschen zu behandeln, ist sehr eingeschränkt; auch fehlt es im Land an medizinischen Labors, die Tests auswerten können. Auch für religiöse Versammlungen, die gerade in Äthiopien, einem sehr gläubigen Land, von großer Wichtigkeit sind, wurden Einschränkungen angekündigt.

Nichts desto trotz tummeln sich Menschen auf Marktplätzen und in den Straßen. „Social Distancing“ ist in den Städten Äthiopiens nicht möglich; Mehr-Generationen Unterkünfte, die Norm in Stadt und Land, steigern das Risiko eines dramatischen Verlaufs der Erkrankung. Und wir befürchten große Nachwehen der Krise. Die globalen wirtschaftlichen Entwicklungen werden auch in Äthiopien/Afrika fatal sein; fehlende Investitionen, noch höhere (Jugend-) Arbeitslosigkeit sind sehr wahrscheinlich.

Ich wünsche Ihnen und allen Beiratsmitgliedern alles Gute und Gesundheit,
LG aus Addis Abeba,

Stefan Hlavac, Coordination Office for Development Cooperation, Austrian Embassy Addis Abeba

Coronakrise in Partnerländern (2) | Bericht von der Regionalpartnerschaft mit San Vicente / El Salvador

2019 feierten wir 25 Jahre Regionalpartnerschaft von Salzburg mit Singida (Tansania) und San Vicente (El Salvador). Eines der geförderten Projekte in San Vicente ist die Biobauern-Kooperative „Movimiento Popular de Agricultura Organica“ (MOPAO ). Hans Eder, Direktor von INTERSOL, berichtet, dass MOPAO in der Region Tecoluca nicht nur weiterhin die regionale Bevölkerung versorgt, sondern sich auch um Bedürftige kümmert: Menschen, die krank, nicht mobil oder alleinstehend sind.

INTERSOL hat zudem einen Corona-Soforthilfe-Fonds eingerichtet. Hier der Aufruf, den wir gerne verbreiten:

„Einige unserer Partnerorganisationen arbeiten aktuell rund um die Uhr für Menschen, die aufgrund von Ausgangssperren, Einkommensverlust und Lieferstopps nicht einmal mehr genug zu essen haben. Das sind zum Beispiel Bergarbeiter-Witwen und Stollenwächterinnen mit Kindern in Bolivien, WanderarbeiterInnen und Prostituierte in Indien, sowie alte, kranke und alleinstehende Menschen im ländlichen El Salvador. Unser Ziel: 5.000 Euro für Soforthilfe. Das Geld wird für Nahrungsmittel für die Schwächsten in Indien (mit Maher und JPSDP), Bolivien (mit ANAPA und Yachay Mosoj) und El Salvador (mit MOPAO) eingesetzt. Hier können Sie spenden. Bitte geben Sie als Verwendungszweck: „Corona-Fonds“ an.“

Aktualisierung des Eintrags: Bis Ende April konnte INTERSOL mit dieser Solidaritätsaktion bereits 10.000 Euro an Soforthilfe-Unterstützung an die Partnerorganisationen in El Salvador, Indien und Bolivien übermitteln.

Coronakrise in Partnerländern (1) | Bericht vom Indienprojekt Maher

Seit vielen Jahren wird das von Sr. Lucy geführte Projekt Maher in Indien gefördert. In einem Brief an die Vorsitzende des Entwicklungspolitischen Beirats Amelie Höring schreibt Sr. Lucy, dass sie angesichts der Coronakrise „workshops“ zu  der Notwendigkeit von wiederholtem, gründlichen Händewaschen gehalten und entsprechende Waschgelegenheiten vor den Häusern aufgestellt haben. Zusätzlich haben sie  Lebensmittelvorräte angekauft. Womit sie NICHT gerechnet haben sind die Tausenden von bettelnden & gestrandeten Wanderarbeiter, die ihre Arbeit verloren haben und sich über hunderte Kilometer zu Fuß auf den Heimweg gemacht haben, weil keine Züge mehr fahren.

 

Dear Amelie,

How are you doing? As you all know India is shut down. Medicines and food grains are available in some places The prices of food grains have gone up very much. At Maher we had prepared ourselves for the closing down of India , we had filled our store room with food grains and toilalateries. But we had not foreseen the needs of migrant workers who stay around Maher. Some of them have already approached us for food grains .Maher was able to help them through this difficult time. All of us are safe at Maher so far . No one is allowed to get out of Maher and no one is allowed to come in . But through police some women we were forced to take in as they had no other place to go .

Life is a challenge but we are coping up with joy and love for everything . Pray much for us .

Attached are a few photos

Love in Plenty
Sr Lucy

Und hier der zweite Brief von Sr Lucy:

Dear Friends,

 ‘Coronavirus has taken us away from our churches, temples and mosques but is bringing us closer to the Divine within us and nature around us.’

The deadly virus has made us feel frightened and insecure. Yet it does have a silver lining. The ever smiling and hopeful Maher children have come up with 10 most beautiful thoughts and it will be soothing to pay heed to them. 

I am listing them in their own words:

1)    The world became more sympathetic to each other as the virus is not sparing anyone.

2)    People all over the world are united in their struggles and problems.

3)    Pollution has reduced and nature is happy and people started working a little more with mud, trees, plants & animals.

4)    Everyone has become more disciplined and learned to stay at home

5)    Love & compassion has increased for one another and people have learnt to share

6)    People stopped fighting for their religion and caste now. Solving hunger problems has become the priority. Hunger has no caste and no religion. People have learnt to   worship the Divine.

7)    Quality time with family and close ones has increased.

8)    We don’t see leftover food thrown on the streets anymore.

9)    All are enjoying home cooked food and health has become priority

10) Shopping madness has stopped.

Maher has been busy not only reaching out to those who live with us but reaching out to the migrant workers, the beggar’s community, slum dwellers and the pavement dwellers. All that people need now is food & toiletries. Our social workers are trying to reach out to them from all centers as the divine has kept us safe till now.

 Maher is grateful to all its friends like you who have always volunteered to help the needy and poor around us. It would not have been possible without you dear friends.

I am lighting a lamp for you.                                                                                                         Hoping to emerge stronger and more loving,

You
rs sincerely,Sister Lucy Kurien