Corona in Partnerländern (13) | Das Projekt Diamani Kouta in Senegal

Seit mehreren Jahren unterstützt das Land Salzburg Projekte des Vereins „Diamani Kouta“ in Senegal. Die Koordinatorin Eva Mück schildert im aktuellen Newsletter der Initiative die coronabedingte Lage vor Ort.

„Es gibt täglich Krisen und es gibt immer Krankheit oder Tod. Das Corona Virus ist zum Glück im Dorf Kafountine nicht – noch nicht – angekommen, aber die Regeln waren sehr streng und mussten strikt eingehalten werden. Dazu muss man sich die Situation einer Großfamilie vorstellen, die sich während des Tages im Freien aufhält, aber abends oft gemeinsam dicht gedrängt in einem Raum schläft. Krank oder gesund. Der Lockdown hat den Fischern das Fischen verboten, der Markt wurde geschlossen, Obst und Gemüse konnte nur wenig verkauft werden und es gab für viele gar kein Einkommen mehr. Mitarbeiter von Diamani Kouta haben große Reissäcke und Öl an Familien verteilt, bis von der Regierung ein LKW mit Lebensmitteln geschickt wurde. Wir haben in der Schneiderei den Auftrag gegeben, Masken zu nähen und sie an die Leute verteilt. Und die Menschen haben auch Angst.“

Zudem enthält der lesenswerte Newsletter aktuelle Projektberichte von den Partnern im Senegal. Hier zum Download: DiamaKoutaSenegalNewsletter

              Eva Mück auf Besuch bei den Projekten „Miel de Casamance“ (Bienenzucht), „Land zum Bleiben“ sowie einem Schulprojekt. Neu geplant ist ein Kindergarten. Mehr dazu gibt es im DiamaKoutaSenegalNewsletter.

 

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