ADA – Austrian Development Agency: Änderungen der Einreichfrist zur Förderung von Einzelprojekten

Die ADA hat ihre Einreichfrist für Kofinanzierungsprojekte in Entwicklungsländern des Südens („Einzelprojekte Süd“), die der direkten Armutsbekämpfung, dem Aufbau von Selbsthilfekapazitäten der Begünstigten sowie der Stärkung lokaler Institutionen und der Zivilgesellschaft dienen, auf den 20.03.2023 verschoben. Die ursprüngliche Frist vom 20.09. 2022 gilt nicht.
Für diese Einreichrunde stellt die ADA insgesamt 1,2 Mio. Euro zur Verfügung. Ab 2023 finden einmal jährlich Runden abwechselnd für die Regionen Süd und Ost statt. Da die ADA derzeit ihre Formatvorlagen überarbeitet, bittet sie darum, die Vorlage direkt via zivilgesellschaft-international@ada.gv.at anzufordern. Details

KAUFEN OHNE ENDE? Konsumkritische Stadtspaziergänge | 20.5. und 10.6.

Ein konsumkritischer Stadtspaziergang ist ein informativer und interaktiver Rundgang durch Salzburg, der fairen und nachhaltigen Konsum in den Mittelpunkt stellt. Anhand von verschiedenen Stationen erfahren die Teilnehmer*innen mehr über die Produktionsschritte von Waren und wo man in Salzburg „anders“ essen, einkaufen und „selber machen“ kann.

1. Termin:  Freitag, 20. Mai 2022, 13 – 15 Uhr
Themen:
 FoodCoops, Bekleidung, Mobilität, Fairtrade Stadt Salzburg

2. Termin:  Freitag, 10. Juni 2022, 15 – 17 Uhr
Themen:
 Kaffee und Kakao in Salzburg, Macht der Konzerne & Fleischkonsum, Bekleidung, Fairer Handel 

Dauer: ca. 2 Stunden. Kostenlos!
Ausgangspunkt: Stadt Salzburg, genauer Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
Anmeldung erforderlich:
 office@aai-salzburg.at, 0662/841413-13

Veranstalter: A3W, INTERSOL, Referat für Weltkirche, Südwind
In Kooperation mit: EZA Fairer Handel, FAIRTRADE Stadt Salzburg, FoodCoops, Salzburg Museum

Gemeinsam gegen Menschenhandel | Ausstellung 2.-27. 3. und Informationsabend 10.3. 18:30 in der KHG / Kollegienkirche

Entgegen der Vorstellung vieler ist Menschenhandel ein immer noch existentes Phänomen. Vor allem das schmutzige Geschäft im Zusammenhang mit Kinderhandel, sexuelle Ausbeutung, Zwangsheirat und der unwürdigen Generierung von Arbeitskräften ist dabei prägend. Die Wanderausstellung „Ware Mensch“ in Begleitung eines Informationsabends und einer Medienstation vermitteln Grundlegendes über diese menschenrechtswidrigen Phänomene. Weiters schärfen sie das Bewusstsein darüber, wie Menschenhandel mit unserem alltäglichen Leben zusammenhängt. Die Veranstaltungsreihe gibt den Besucher*innen praktische Tipps, um (auch im Alltag) gegen Praktiken des Menschenhandels vorzugehen.

Referierende: Sabrine Stevanovic (Wien) IBF – Interventionsstelle für Betroffene von Frauen*handel, LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen*

Sprache der Ausstellung: Deutsch, Englisch

Termin: Ausstellung 2.-27. März 2022, Mo-So 10-19 Uhr, Informationsabend Donnerstag, 10. März 2022, 18:30 Uhr

Ort: Kollegienkirche (Ausstellung), AAI/KHG Clubraum (Informationsabend), Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg

In Kooperation mit: Friedensbüro, Katholische Hochschulgemeinde/Kollegienkirche, LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen*, Plattform für Menschenrechte, Salvatorianische Familie Österreich

GABAR NOQO, MA EED BAA? – IST ES EIN VERBRECHEN, EIN MÄDCHEN ZU SEIN? | Somalisches Konzert 19.3.2022

In der somalischen Gesellschaft stellt die Musik ein verbindendes Element dar. Deshalb hat der Verein Talk Together das Musikprojekt zum Thema STOPP FGM – STOPP GEWALT AN FRAUEN zusammen mit dem in Deutschland lebenden Musiker Abdi Baadil Ibrahim ins Leben gerufen, der den Liedtext von Warsame Ahmed Amalle vertont hat und mit der Oud begleitet. Interpretiert wird das Lied von den Sängerinnen Maandeeq Nuur und Jamila Ridwan Ahmed. Diese Lied wird – zusammen mit anderen Liedern – im Rahmen eines Konzerts am 19. März 2022 in der ARGEkultur zu präsentieren. Die Veranstaltung wird auch vom Land Salzburg gefördert.

Somalisches Konzert mit Maandeeq Nuur, Jamila Ridwan Ahmed und Abdi Baadil Ibrahim
Samstag, 19.03.2022 um 18:00 Uhr

Anmeldung: https://www.argekultur.at/Event/16348/gabar-noqo-ma-eed-baa—ist-es-ein-verbrechen

Förderprojekte der Entwicklungspolitischen Kommunikation und Bildung in Österreich | Einreichfrist 4. Mai 2022

Die nächste Einreichfrist für Förderprojekte der Entwicklungspolitischen Kommunikation und Bildung in Österreich endet am 4. Mai 2022. Im Zentrum der Förderungen stehen die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) für mehr soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Wirtschaft und Klimaschutz weltweit. Damit will die ADA – Austrian Development Agency weitere Impulse zur Diskussion und Umsetzung anregen, um konkrete Wege in eine ökologische und sozial gerechte Zukunft zu finden.

„Förderprojekte der Entwicklungspolitischen Kommunikation und Bildung in Österreich | Einreichfrist 4. Mai 2022“ weiterlesen

Schwerpunkt Äthiopien: Partizipative Gemeindeentwicklung und Sicherung nachhaltiger Lebensgrundlagen in Oromia und im Süden Äthiopiens

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar ist seit den 1980er-Jahren in Äthiopien tätig und arbeitet vor Ort mit kirchlichen Partnerorganisationen sowie NGOs zusammen, die die Projekte umsetzen. Enge Kooperationen gibt es auch mit Partnern wie HORIZONT 3000, dem österreichischen Sozialministerium oder der Stadt Wien. Schwerpunkte der Arbeit in Äthiopien sind landwirtschaftliche Entwicklung, Jugendprojekte, die Unterstützung von Minderheiten und marginalisierten Gruppen sowie die Förderung von Mädchen und Frauen. Herbert Kiennast stellte bei einer Tagung zu Äthiopien im November 2021 mit dem Entwicklungspolitischen Beirat ein vom Land Salzburg gefördertes Projekt vor, das die Verbesserung der Ernährungssicherheit in zwei häufig von Dürren bzw. dem Ausbleiben der Regenzeit betroffenen Regionen zum Ziel hat. Es werden landwirtschaftliche Arbeitsmittel und Saatgut zur Verfügung gestellt, Trainings zu einer naturnahen Bodenbewirtschaftung und Schädlingsbekämpfung („conservation agriculture“) sowie zu Ernte, Lagerung und Vermarktung durchgeführt. Der Aufbau von Gemüse- und Obstgärten soll die Ernährungssicherheit erhöhen. In einem Ziegenprojekt werden Trainings zur Tierhaltung und Viehzucht sowie Impfprogramme für Nutztiere durchgeführt. Neben den Dürren nannte Kiennast auch Überschwemmungen sowie verstärkt Heuschreckenplagen als verschärfende Probleme.

Teil des Projektes ist die wirtschaftliche, soziale und politische Stärkung von Frauen. Kiennast berichtete von gegründeten Frauen-Selbsthilfegruppen und deren Schulungen, von Trainings für weiblichen Führungspersonen sowie von Alphabetisierungsmaßnahmen. Als einkommensschaffende Aktivitäten werden Frauenprojekte im Bereich Viehzucht, Bienenzucht, Kleinhandel und Handwerk gefördert. Um der geschlechtsspezifischen Gewalt und schädlichen traditionellen Praktiken („harmful traditional practices“) entgegenzuwirken, werden Schulungen von Mädchen und Frauengruppen (sowie auch von Männern) zu Geschlechtergerechtigkeit, Frauenrechten und geschlechtsspezifischer Gewalt angeboten. Kiennast betont, dass es in Äthiopien eine reiche Kultur des Miteinanders gäbe, auf der bei den Projekten aufgebaut werden könne, und er hofft auf eine friedliche Lösung der aktuellen Konflikte.

[Video] [Download Folien] [Projekte-Landkarte]

Petition und CO2-Ausgleich zugunsten Amazoniens von Sei so frei

Jetzt NEU! CO2-Ausgleich zugunsten Amazoniens

Ab sofort gibt es die Möglichkeit auf www.seisofrei.at den persönlichen CO2-Verbrauch zu ermitteln, in Euro umzurechnen und direkt zugunsten des Klimaschutzes und der Menschenrechte in Amazonien auszugleichen. Damit können indigene Völker unterstützt und gleichzeitig das Klima geschützt werden. Gemeinsam mit Cimi, dem Rat für indigene Völker und Bischof em. Erwin Kräutler setzt sich SEI SO FREI für die rechtliche Absicherung von indigenem Land in Brasilien ein.

Hier geht’s direkt zum CO2-Rechner

Amazonien retten

Gemeinsam mit der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar und Bruder und Schwester in Not hat SEI SO FREI die Kampagne „Amazonien retten“ gestartet. Mit dieser anwaltschaftlichen Aktion setzen wir uns für die Rechte der indigenen Völker und den Schutz Amazoniens und des Klimas ein. Wir sammeln Unterschriften zu folgenden Forderungen:

Wir fordern die brasilianische Regierung auf, die Zerstörung des Regenwaldes zu stoppen und die Rechte der indigenen Völker auf ihr Land und auf staatliche Leistungen in Gesundheits- und Bildungsbereichen zu respektieren. Besonders fordern wir die brasilianische Regierung auf, die Gesetzesvorlage zur Aufkündigung des ILO Übereinkommens 169 zurückzuziehen. Dieses Übereinkommen Nr. 169 der Internationalen Organisation für Arbeit (ILO) ist das einzige internationale Rechtssystem zum Schutz der Rechte indigener Völker.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, international für indigene Landrechte einzutreten – und damit einen Beitrag zum Erhalt der Regenwälder und zu einer engagierten Klimapolitik zu leisten. An den österreichischen Nationalrat appellieren wir, das ILO Übereinkommen 169 zum Schutz der Rechte indigener Völker zu ratifizieren. Bisher haben das folgende europäische Länder getan: Dänemark, Norwegen, die Niederlande, Spanien, Luxemburg und im Frühjahr 2021 auch Deutschland.

Wir fordern die österreichische Bundesregierung auf, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, damit österreichische und europäische Unternehmen für ihre Lieferketten in Verantwortung genommen werden, um die Verletzung indigener Rechte im brasilianischen Regenwald zu verhindern und Amazonien und den Regenwald zu schützen.

Online unterzeichnen und weitere Infos: www.amazonien-retten.at

2. Call: Einreichfrist für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie für Inlandsarbeit ist der 15. 8.2022

Das Land Salzburg fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von Initiativen, die in Salzburg situiert sind. Auf Vorschlag des Entwicklungspolitischen Beirats wurden für 2022 bereits zahlreiche Projekte gefördert. Da noch Restmittel verfügbar sind, können Anträge für Inlands- und Auslandsprojekte in einem 2. Call bis 15. August 2022 gestellt werden.