Corona in Partnerländern (12): Die Lage in Syrien und im Libanon

Das Land Salzburg fördert 2020 die Sanierung eines Ordenskindergartens im Libanon mit € 18.000.- Im Newsletter der Initiative Christlicher Orient (ICO) wird folgender Bericht über die durch Corona verschärfte Lage im Libanon sowie in Syrien berichtet:

„Je länger die Corona-Pandemie den Nahen Osten in Atem hält, desto deutlicher treten dort deren katastrophale wirtschaftliche und soziale Folgen zu Tage, wobei Corona aber oft nur ohnehin bestehende Probleme und Missstände (Konflikte, Wirtschaftskrisen, soziale Unruhen,…) noch weiter verschärft hat. Die Folgen für die lokale Bevölkerung sind aber in jedem Fall verheerend. Umso dringender ist deshalb auch weiterhin Hilfe.

Die ICO freut sich, mit dem Sozialbüro der Ordensgemeinschaft der Lazaristen in der libanesischen Hauptstadt Beirut einen neuen aktiven Projektpartner in der Zedernrepublik begrüßen zu dürfen. Das erste geförderte Projekt war eine Lebensmittel-Verteilung im Juni an bedürftige Familien im Beiruter Stadtteil Achrafieh im Rahmen der Corona-Nothilfe, die von der ICO mit einem Betrag von 10.000 € unterstützt wurde. Leider ist die wirtschaftliche und soziale Lage in dem kleinen Land dzt. so desaströs, dass viele Menschen es nicht mehr schaffen, ihre Familien ausreichend zu versorgen und deshalb dringend auf Unterstützung angewiesen sind.

Auch in Syrien ist die Lage leider nach wie vor verheerend und droht sich noch weiter zu verschärfen. Pater Ibrahim Alsabagh vom Franziskanerorden, Pfarrer der katholischen Pfarre St. Francis in Aleppo und enger Projektpartner der ICO, warnt eindringlich vor einer Hungersnot in der vom Krieg verwüsteten und schwer geprüften Stadt. Umso wichtiger sei deshalb eine dieser Tage stattfindende Lebensmittelverteilung für bedürftige alte Menschen (die übrigens auch von der ICO finanziert wird).“

Mehr gibt es auf der Homepage von ICO

Corona in Partnerländern (11) | Bericht von Schwester Moises der Organisation CEDAL in Kolumbien

Schwester Moises von der Organisation CEDAL berichtet gegenüber dem RUPERTUSBLATT über die Corona-Situation in Kolumbien:

„Es gibt Berechnungen, da ist von bis zu 40.000 Coronatoten die Rede.“ Besorgnis erregend sei es in den schwer zugänglichen Gebieten. „Manche Regionen sind nur mit dem Flugzeug oder auf dem Wasserweg zu erreichen. Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht, teilweise gibt es nicht einmal Strom. Jetzt haben sich Ärzte und Krankenschwestern für freiwillige Einsätze gemeldet“, sagt Moises und fügt hinzu: „Nicht nur die Not ist gewachsen, auch die Solidarität.“Margaretha Moises unterstützt mit ihrer Organisation CEDAL Bedürftige an der Küste. „Nothilfe zu leisten ist sonst nicht unsere Art. Doch genau das ist jetzt notwendig.“ In einer Pfarre hätten Jugendliche beim Verteilen der Lebensmittel mitangepackt. „Sie wollten nichts für sich und sagten: Gebt das Essen den Kindern und Älteren. Wir halten den Hunger besser aus“, schildert Moises eine besonders berührende Geschichte. Immer wieder erreichen sie direkt Anfragen. „Da ist eine junge Studentin, die aus einer ganz armen Familie kommt. Sie schaffte es mit Fleiß bis auf die Universität. Das Mädchen braucht unbedingt einen Computer, damit sie den Anschluss nicht verpasst. Die Lehrveranstaltungen finden ja alle nur mehr per Fernunterricht statt“, erzählt Moises, für die feststeht: „Da muss ich etwas tun.“

Schwester Margaretha Moises aus dem Pongau ist seit 67 Jahren in Kolumbien engagiert | Bericht im RUPERTUSBLATT

Margaretha Moises hat seit 67 Jahren in Kolumbien eigentlich permanent Krisen erlebt. Jahrzehntelang forderte der Bürgerkrieg Opfer. Der jetzige Frieden ist brüchig und Armut sowie soziale Spannungen allgegenwärtig. „Nun macht Corona die Lage noch schlimmer“, sagt die gebürtige Bad Hofgasteinerin. Sie selbst lebt seit mehr als 120 Tagen in Quarantäne. „Wir Älteren müssen noch bis August daheim bleiben. Das hat die Regierung so angeordnet.“ Ihre Kontakte in alle Welt hält sie trotzdem aufrecht. Dabei ist die 88-Jährige auf der Höhe der Zeit.

Margaretha Moises wurde am 14. März 1932 in einer kinderreichen Bauernfamilie in Bad Hofgastein geboren. „Wir haben täglich den Rosenkranz gebetet. Wenn im Hochsommer die meiste Arbeit war und keine Zeit blieb, war es der Engel des Herrn“, erinnert sich Margaretha. Sie besuchte die Volks- und Hauptschule in Bad Hofgastein und danach die Haushaltungsschule in der Stadt Salzburg. 1950 tritt sie bei den Franziskaner Missionsschwestern ein. Nach zweijähriger Vorbereitung reist sie im Jänner 1953 in die Mission aus. In Le Havre in Frankreich ging sie an Bord eines Frachtschiffes, drei Wochen dauert die Ozeanüberquerung. Mit 21 Jahren kam sie in Kolumbien an. Seither prägt der Einsatz für soziale Gerechtigkeit und Frieden ihr Leben. In Kolumbien studiert sie Erziehungswissenschaften und Theologie. Anschließend ist sie in der Jugendarbeit in besondes benachteiligten und abgelegenen ländlichen Gebieten tätig. 1980 gründet sie ihre eigene Organisation CEDAL (Zentrum für Bildung & Kommunikation) mit Sitz in Bogotá. Sie kümmerte sich seit dem Tod ihrer Schwester Maria Herlinde 2006 auch um die „Mutter Herlinde Moises Stiftung“. Sei So Frei unterstützt den Einsatz der „Moises-Schwestern“ für die Armen seit Jahrzehnten. 1998 wurde Margaretha mit dem Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung ausgezeichnet und 2012 mit dem Rupert- und Virgilorden in Großgold der Erzdiözese Salzburg.

Schwester Moises kooperiert mit ihrer Organisation CEDAL (Zentrum für Bildung & Kommunikation) mit  „Sei so frei“, der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung. Ihre Projekte wurden bereits mehrmals vom Land Salzburg unterstützt. Nun ist ein sehr schöner, würdigender Bericht im Rupertusblatt erschienen, verfasst von Ingrid Burgstaller.

Das Land Salzburg fördert 2020 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Höhe von knapp einer Million Euro.

Das Land Salzburg fördert seit vielen Jahren Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. 2020 wurden insgesamt 953.300 Euro an insgesamt 34 Projekte vergeben. > Übersicht. Landesrätin Andrea Klambauer dazu: „Wir freuen uns, dass die 2019 erfolgte Erhöhung der Mittel auch im Jahr 2020 fortgeführt werden konnte.  So war es möglich, wiederum ein Schwerpunktprojekt auszuwählen, die bewährten Regionalkooperationen fortzuführen und zahlreiche Projekte von engagierten Initiativen zu fördern. Alle Projekte werden von erfahrenen Initiativen aus dem Bundesland Salzburg betreut. Diese stehen im intensiven Kontakt mit ihren Partnerorganisationen in den Ländern des Südens und gewährleisten, dass die Unterstützung bei denen ankommt, die sie wirklich brauchen.“ Das Schwerpunktland 2020 ist Äthiopien, wo ein Projekt zur Förderung der Resilienz gegen Dürrekrisen aufgrund des Klimawandels im südlichen Teil des Landes unterstützt wird.

In der Länderstatistik der geförderten Projekte folgen auf Äthiopien Tansania und El Salvador, mit denen das Land Salzburg seit 25 Jahren Regionalkooperationen unterhält. Die Mehrzahl der weiteren geförderten Projekte liegt in Afrika, gefolgt von Asien und Südamerika. Mit Syrien und dem Libanon sind auch zwei Projekte aus dem Nahen Osten vertreten. Unterstützt werden Bildungsprojekte, Projekte der Frauenförderung, der Stärkung lokaler Ökonomien sowie naturangepasster Landwirtschaft u.a.m. Auch ein Projekt zur nachhaltigen Energieversorgung wird unterstützt.

Im Rahmen von Inlandsarbeit fördert das Land Salzburg Vereine, die in Salzburg entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit durchführen. Zudem werden Stipendien an StudentInnen aus Ländern des Südens vergeben, die in Salzburg studieren. Eine Übersicht über die 2020 geförderten Projekte findet sich hier, eine Länderübersicht in Grafik 1. Die Förderungen nach Kontinenten sind Grafik 2 zu entnehmen. Die Vergabe der Projekte erfolgt auf Vorschlag des Entwicklungspolitischen Beirats der Salzburger Landesregierung, der die eingereichten Projekte begutachtet.

GrafikFörderungen nach Ländern

GrafikFörderungen nach Kontinenten

Land fördert Covid 19-Nothilfeprogramme in Kenia und im Kongo

Neben den im Entwicklungspolitischen Beirat begutachteten über 30 Projekten hat das Land Salzburg drei weitere Projekte im Rahmen der Covid 19- Nothilfe beschlossen. Ein Projekt im Kongo sowie zwei Projekte in Kenia werden mit je 20.000,- bedacht.

Baraka Health Centre im Mathare Slum von Nairobi der „Austrian Doctors“

1997 wurde in Mathare die Ambulanz Baraka (Kiswaheli: Segen, Segnung) gegründet, um den Ärmsten der Bevölkerung den Zugang zu einer Basis Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Seit dem wurde das Projekt um ein HIV-Programm, Tuberkuloseprogramm und ein Nutrition Centre erweitert.In der General Health Clinic (allgemeine Ambulanz) werden heute an 5 Tagen pro Woche von 4 Austrian/German/Swiss Doctors, davon immer einem Kinderarzt und einem Chirurgen, und einem/zwei Clinical Officer sowie vielen einheimischen Mitarbeitern (Übersetzerinnen, Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen, Fachkräften in Labor und Apotheke usw.) bis zu 300 Patienten täglich ambulant nahezu kostenlos behandelt. Mit den Erfahrungen der Basisarbeit wurden weitergehende Betreuungsprogramme entwickelt. Diese betreffen zur Zeit Unterernährung (Nutrition Centre), Tuberkulose und HIV.

Ganz aktuell, in Zeiten der Corona Krise, können Austrian Doctors keine ÄrztInnen entsenden. Da das lokale Personal jedoch viele Fortbildungen erhält, sind die kenianischen Partner der Austrian Doctors in der Lage, die Klinik in diesen schwierigen Zeiten am Laufen zu halten. Einen Großteil dieser Schulungen finden durch unsere
Einsatzärzte statt, die eben nicht nur als Ärztin/Arzt arbeiten, sondern auch ihr Wissen weitergeben – damit es im Land bleibt. Die basismedizinische Versorgung und alle Betreuungsprogramme im Mathare Slum sind somit weiterhin gewährleistet.

Krankenhaus in Entasekera im abgelegenen Maasai-Land von „Sei so frei“

Im abgelegenen Maasai-Land der Loita Hills, im Süden Kenias, nahe der Grenze zu Tansania, wird das Health & Education Centre der dort lebenden Maasai auf die Corona Pandemie vorbereitet. Als private Einrichtung der Loita Communities ist dieses Land-Krankenhaus in Entasekera zwar in das staatl. Gesundheitssystem eingebunden, was aber Finanzierungen betrifft, ist es auf sich selbst gestellt. Mit dem vorliegenden Projekt sollen für Corona wichtige Anschaffungen finanziert werden – Einerseits zum Schutz des Personals und der anderen Patient/innen sowie Besucher/innen, andererseits zur medizinischen Versorgung der Menschen. Dies beinhaltet auch ein Gerät für das Labor und verschiedene Medikamente sowie anteilige Kosten des medizinischen Personals. Eine Isolierungsstation ist in Betrieb und die Bevölkerung wird über die inzwischen weltweit üblichen Schutzmaßnahmen mit einem Lautsprecher-PKW, der in die Dörfer fährt informiert.

Kenia EntasekeraDr Isaiah Mootian

Dr. Isaiah Mootian des Krankenhauses Entasekera im Maasai-Land der Lolita Hills/Kenia

Das Land-Krankenhaus in Entasekera wurde Ende der 1990er Jahre mit Mitteln aus Österreich (besonders Bruder und Schwester in Not/SEI SO FREI) errichtet. Insgesamt waren über den ÖED (Horizont3000) drei österr. Ärzte vor Ort im Einsatz – zuletzt Maria Schiestl (Romero-Preis 2016), die bis kurz vor ihrem Tod 2017 die ärztliche Leitung innehatte. Mit Isaiah Mootian ist nun ein Maasai Nachfolger und Leiter des Krankenhauses.

Das Zuständigkeits-Gebiet umfasst eine Fläche so groß wie den Pongau mit rund 30.000 Menschen. Mit der Informationskampagne zu den Covid 19 Schutzmaßnahmen soll gut die Hälfte dieser Bevölkerung erreicht werden, ein Großteil davon Frauen und Kinder. Das Krankenhaus verfügt inkl. der Isolierungsstation zur Zeit über rund 40 Betten, kann aber bei Bedarf die Anzahl erhöhen. 8.000 Menschen werden voraussichtlich als stationäre und ambulante Patient/innen von diesem Corona-Hilfsprojekt profitieren.

Die Grundfinanzierung des Krankenhauses kommt übrigens über Mittel von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung Salzburg, privaten Initiativen (v. a. Sterntaler) und Mitteln des Landes Tirol auch aus Österreich.

ORF-Bericht zum Krankenhaus Entasekera vom 19.6.2020

„Integrierte Gemeindeentwicklung in Borana“ | Äthiopienschwerpunkt 2020 des Landes Salzburg

 

seisofreiÄthiopien3Das Schwerpunktprojekt 2020 der Entwicklungszusammenarbeit des Landes Salzburg liegt in Äthiopien. Gefördert wird ein Vorhaben von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Organisation der Katholischen Männerbewegung Salzburg, in Zusammenarbeit mit Horizont3000 und des äthiopischen Projektpartners SCORE, das in der vom Klimawandel stark betroffenen Region Borana umgesetzt wird. Ziel ist es, die Resilienz der Bevölkerung gegenüber wiederkehrenden Dürren zu erhöhen. Der folgende Bericht entstammt dem Förderantrag:

seisofreiÄthiopien2„Die Borana Zone im Süden Äthiopiens wurde 2017 von einer Dürre erschüttert. Damals entschied sich der äthiopische Projektpartner SCORE ein Nothilfeprogramm umzusetzen, um die Bevölkerung mit Nahrungsmittel, Einkommensmöglichkeiten („Cash for work“) und Medikamenten zu versorgen. Da solche Dürreperioden aufgrund des Klimawandels in immer kürzeren Abständen auftreten, möchte SCORE mit Unterstützung des Landes Salzburgs/SEI SO FREI ein längerfristig wirkendes Programm in Borana umsetzen, um die Resilienz der Dorfgemeinschaften gegenüber Dürren nachhaltig zu erhöhen, SCORE hat bereits langjährige Erfahrung mit Projekten mit seminomadischen Zielgruppen wie den Hamer und den Male in der Provinz Southern Nations, Nationalities and Peoples Region (SNNPR).

Nach der Dürre in Borana zogen sich in den Jahren 2018 und 2019 viele NGOs wieder aus der Region zurück, SCORE jedoch blieb mit einem Team in Borana und möchte mit diesem Projekt seine Unterstützung ausweiten.  Die Borana Zone liegt im Süden der Provinz Oromia. Dort leben die rund 900.000 Einwohner/innen. Der Großteil von ihnen sind seminomadische Viehalter, d.h die Männer und Jungen ziehen mit dem Vieh von Wasserstelle zu Wasserstelle während die Alten, die Frauen und die Kinder in Dörfern leben. Aufgrund dieses Lebensstils sind die Familien sehr anfällig wenn es zu Dürren, Wasserknappheit und Erkrankungen des Viehbestands kommt. Auch Konflikte zwischen Clans um Vieh- und Wasserstellen kommen zur Trockenzeit regelmäßig vor. Aufgrund der dünnen Besiedelung, der geographischen Randlage und der ethnischen Marginalisierung ist Borana sehr unzureichend mit Infrastruktur versorgt, besonders die Schul- und Gesundheitsversorgung ist kaum vorhanden.

seisofreiÄthiopien1

SCORE möchte diese Lücke füllen und setzt dabei auf einen integrierten  Entwicklungsansatz („ICDP –Integrated Community Development Project“). Dabei werden alle zentralen Bedürfnisse von Dorfgemeinschaften adressiert – von Einkommensschaffung über den verbesserten Zugang zu Bildungseinrichtungen und Gesundheitsdiensten bis hin zu friedenssichernden Maßnahmen, um die Konflikte in der Trockenzeit zu minimieren.“

Corona in Partnerländern (9) | Schule macht Schule in Nepal

Im Newsletter des Projekts „Schule macht Schule“ des Musischen Gymnasiums Salzburg wird über die aktuelle Situation in der Partnerschule berichtet. Hier ein Auszug:

nepalSchulprojektMusGym„Am 19. März wurden sämtlicher Unterricht und Prüfungen abgesagt, zuerst bis Ende April, nun bis auf weiteres verlängert. Unser Freund Jay Prakash Pal, Schulleiter in Kathmandu, meint, dass frühestens im September wieder Präsenzunterricht erlaubt sein wird. Am 24. März trat der nationale Lockdown in Kraft, mit strengen Beschränkungen jeglichen Personenverkehrs. Wir wissen immerhin, dass alle unsere Kinder und Jugendlichen bei ihren Familien und wohlauf sind. In den letzten Tagen sind die Ansteckungszahlen massiv in die Höhe gegangen; heute am 1.6. steht Nepal bei 1,811 bestätigten Infizierten (neue Fälle heute: 239, Tote bisher: 8). Interessant ist die Alterszusammensetzung der Infizierten: ca. 40% gehören zur Altersgruppe 20-30 Jahre, über 50 Jahre alt sind nur ca. 5% der Infizierten. Das dürfte, ebenso wie die bisher geringe Mortalität, mit der sehr jungen Bevölkerung Nepals zusammenhängen.“

Evangelischer Arbeitskreis für Weltmission | Covid19-Situation in Ghana | Corona in Partnerländern (8)

Illie Hanak hat uns folgenden Bericht eines vom Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission Salzburg und vom Land Salzburg unterstützten Projektes aus Ghana weitergeleitet:

GHANA’S REPORT ON COVID19

Ghana recorded its first COVID 19 case on 12th March 2020. The cases which were imported escalated to 20 within some few days. The government closed all the borders to the country and proposed regular hand-washing with soap under running water, face mask and hand sanitizer.

In attempt to contain the spread, the government adopted a strategy of 3Ts. Tracing contacts, testing and treating them. To prevent the virus from spreading, the hot spots or the epicentres were apparently partially locked down for three weeks (29th March to 19th April). The areas were Greater Kumasi and Greater Accra. The government, some NGOs as well as some individuals supported the vulnerable in the lock down areas with food. The Presbyterian Church of Ghana also provided lunch for the frontline health workers during the lockdown period.

Over ninety thousand (90,000) people have been tested so far. Out of this, One Thousand, one hundred and fifty four (1,154) cases has been confirmed as at Wednesday, 22nd April 2020. One hundred and twenty (120) out of the confirmed cases have fully recovered. Nine (9) have passed on, four (4) are in critical conditions of which one is on ventilator. The remaining number is responding to treatment. A number of isolation centres have been established in all the sixteen regions of the country.

Ten out of the sixteen regions have reported cases. They are ; Greater Accra Region, Eastern Region, Asante Region, Volta Region, Central Region, Western Region, Northern Region, Upper East Region, Upper West Region and North East Region. Greater Accra region recorded the highest number of cases.

The frontline health workers are doing their best to trace individuals who has come into contact with the infected persons. Actually this exercise has helped the country to contain the virus. All the suspects are then put into mandatory testing. Those who tests positive are put on treatment. This strategy has saved the country.

As measure in fighting the COVID 19, there is ban on all social gathering. This includes church services, weddings, funerals, school etc. Social distancing and wearing of nose mask is highly encouraged. All preventive etiquette is highly encouraged all over the country since we are not in the normal times. The government now encourages private burial with not more than twenty – five persons in attendance.

The Ghanaian economy has been affected badly by the COVID 19 pandemic, but in address to the nation, the President, His Excellency Nana Addo Dankwa Akuffo Addo called Ghanaians to come together to fight the disease that ‘we know how to bring the economy back to life, but what we don’t know, is how to bring the dead back to life.’ He appealed for the support of all Ghanaians to protect the life of people.

Mrs Comfort Annoh

connieannoh@yahoo.co.uk

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