Weiterer Call für noch nicht ausgeschöpfte Restmittel

Das Land Salzburg fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von Initiativen, die in Salzburg situiert sind. Da für 2023 noch geringe Restmittel verfügbar sind, gibt es einen weiteren Call mit Förderobergrenzen

Auslandsprojekte können maximal € 10.000,- beantragen, Inlandsprojekte maximal € 5.000,-.
Einreichfrist ist der15.08.2023

Eine Auflistung der 2023 geförderten Projekte gibt es hier. Der nächste reguläre Call für Auslandsprojekte findet im Frühjahr 2024 statt.

Zum Formular geht es hier

Klimaschutzideen für unsere Schule – Workshops & Zukunftswerkstätten an Salzburger Schulen

Was ist der menschengemachte Klimawandel und wodurch wird er verursacht? Was sind die Folgen und wen treffen diese? Warum müssen wir global auf die Klimakrise reagieren und warum macht es Sinn, auch als Schule daran mitzuwirken? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Schulprojektes von Südwind Salzburg und der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Kombiniert wurde ein interaktiver Workshop, ein Kurzvortrag sowie eine Zukunftswerkstatt. Letztere hatte das Ziel, Klimaschutzideen für die eigene Schule zu entwickeln.

Über 300 Schülerinnen und Schüler aus 10 Klassen von Schulen aus Stadt und Land Salzburg waren an dem Projekt beteiligt. Eine Vielzahl an Ideen und Verbesserungsvorschlägen wurde von den „Klimadetektiv*innen“ gesammelt – ausgewählte davon zu Projektskizzen verdichtet, die gemeinsam mit den Lehrpersonen im Unterricht weiterverfolgt werden.

Beteiligt waren folgende Schulen: Christian Doppler Gymnasium Salzburg, Herz-Jesu-Gymnasium Salzburg, Private Mittelschule Michalbeuern, Modeschule Hallein, HTL Kuchl, HAK Tamsweg , Multiaugustinum Tamsweg. Im Herbst wird es weitere wiederum vom Land Salzburg geförderte Workshops geben.

Welche Ideen entwickelt wurden, findet man hier

Der Entwicklungspolitsche Beirat bedankt sich bei der scheidenden Landesrätin

Landesrätin Andrea Klambauer war in der ablaufenden Legislaturperiode neben vielem anderen für Entwicklungszusammenarbeit zuständig und scheidet nun aus der Regierung aus. Der Entwicklungspolitische Beirat bedankt sich herzlich für die gute Zusammenarbeit und wünscht alles Gute für die Zukunft.

Im Bild v.l.n.r: Amelie Höring, Beiratsvorsitzende, LR Andrea Klambauer, Beiratsmitglied Wolfgang Heindl beim Abschiedsbesuch.Als Abschiedsgeschenk wurde ein von der äthiopischen Partnerorganisation SCORE in einem Sozialprojekt gemaltes Landeslogo überreicht.

Willkommen auf GOFAIRSALZBURG!

Diese Seite informiert über Aktivitäten der Entwicklungszusammenarbeit sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Bundesland Salzburg. Ihr findet Förderausschreibungen des Landes, Übersichten zu den geförderten Projekten und Initiativen sowie Infos des Entwicklungspolitischen Beirats des Landes.

Einreichfrist für Projekte 2026 war der 11. November 2025. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt auf Empfehlung des entwicklungspolitischen Beirats nach Maßgabe der verfügbaren Mittel. Die eingereichten Projekte wurden in der Sitzung am 9. Dezember 2025 begutachtet. Aufgrund der starken Kürzung der Fördermittel (s. Brief an LHStv. Mag. Schnöll) konnten leider nicht alle Projekte in der gewünschten Höhe empfohlen werden. Die Verständigung über die Förderungen erfolgt durch das Land Salzburg nach dem offiziellen Beschluss im zuständigen Ressort.
Die Einreichfrist für Projekteinreichungen 2027 wird zeitgerecht bekanntgegeben. Hier geht es zur Projekteinreichung.

Konsumkritischer Stadtspaziergang 23.5. & 23. 6.

Anhand von verschiedenen Stationen erfahren die Teilnehmer:innen mehr über die Produktionsschritte von Waren und wo man in Salzburg „anders“ essen, einkaufen und „selber machen“ kann. Themen im Mai: Elektronik, Bekleidung, Fairer Handel mit Bezug zum Lieferkettengesetz; im Juni: FoodCoops, Mobilität, Fairtrade Stadt Salzburg.

Dienstag, 23. Mai, 15:00 – 17:00 Uhr
Themen: Elektronik, Bekleidung, Fairer Handel mit Bezug zum Lieferkettengesetz
Treffpunkt:
 Ulrike-Gschwandtner-Str. 5 (vor der ARGEkultur), Ende: Weltladen Linzer Gasse

Freitag, 23. Juni, 13:00 – 15:00 Uhr 
Themen: FoodCoops, Mobilität, Fairtrade Stadt Salzburg
Treffpunkt: Hans Sachs Gasse 14 (vor der Haustür), Ende: Mirabellplatz

Mehr erfahren – Treffpunkt, Anmeldung

Förderung für 38 Projekte auf Empfehlung des Entwicklungspolitischen Beirats genehmigt

Auf Empfehlung des Entwicklungspolitischen Beirats werden für 2023 insgesamt 29 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, 7 Bildungsprojekte in Salzburg sowie 2 Stipendienprogramme für das Afro-Asiatische Institut und die Tourismusfachschule Klessheim gefördert. Nur ein Projekt wurde mangels Salzburg-Bezug ausgeschieden. Da im Inlandtopf noch Mittel verfügbar sind, gibt es hier einen 2.Call. In Summe wurden eine Million Euro an Fördermittel vergeben. Eine Auflistung der Projekte inklusive Fördersumme gibt es hier.

Die meisten Projekte finden in Afrika statt, wo 11 Anträge genehmigt wurden, 3 davon im aktuellen Schwerpunktland Äthiopien. 9 geförderte Projekte liegen in Asien, 6 in Lateinamerika und 3 im Nahen Osten . Für Bildungsarbeit konnten 7 Anträge genehmigt werden. Die Projektmittel betragen maximal 20.000,- €. Förderbedingung sind der Bezug zu Salzburg inklusive Vereinssitz der beantragenden Organisation im Bundesland sowie die Aufbringung von 50 Prozent Eigenmittel. Für Äthiopienprojekte gelten andere Bestimmungen.

Die Bildungsprojekte in Salzburg werden vom Verein Südwind, dem Verein INTERSOL sowie den Organisationen der Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit umgesetzt. Zudem gibt es Mittel für zwei Schulprojekte, eine Ausstellung und einen gastbesuch der Städtepartnerschaft Salzburg-Leon.

Besuch der Projektdelegation aus León, Nicaragua 10.5.

Die Städtepartnerschaft Salzburg – Leon informiert: „Es freut uns ganz besonders, dass wir in den ersten beiden Maiwochen nach einer längeren Pause wieder eine Delegation unseres Partnervereins Dario-Mozart León in Salzburg begrüßen dürfen! Gemeinsam mit Maria Mercedes Ortiz, der stellvertretenden Obfrau des Vereins sowie Edwin Augusto Lindo, dem Direktor des Schulclusters San Juan Bautista León, werden wir die laufende Zusammenarbeit zwischen den Partnervereinen in Salzburg und León diskutieren und mögliche neue Kooperationen erörtern.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir alle die an der Arbeit der Städtepartnerschaft in und mit Leon interessiert sind, zu einem offenen Vereinsabend am Mittwoch, den 10.Mai ab 19.00 in die ARGE Nonntal einladen. Wir treffen uns in offener Runde mit den VertreterInnen unseres Partnervereines, um die laufenden Projekte in und mit León vorzustellen und zukünftige Leitlinien der Zusammenarbeit, sowie konkrete neue Projektideen der Städtepartnerschaft zu diskutieren.“

Besuch der Projektdelegation aus León, Nicaragua
Einladung zum offenen Vereinsabend am Mittwoch, den 10. Mai ab 19.00
Sitzungszimmer ARGE Nonntal, 1.Stock

Äthiopien – aktuelle Entwicklungen, Chancen & Herausforderungen 17.5.

Während der Tigray-Konflikt im Norden des Landes immer wieder die internationale Medienberichterstattung über Äthiopien bestimmt, ist der Süden und Südosten des Landes von der schlimmsten Dürre seit den 1980er Jahren betroffen. Millionen Rinder- & Nutztiere sind verendet, hunderttausende Menschen mussten ihre Heimat verlassen und leben als Binnenflüchtlinge in Zeltstädten.

Äthiopien aktuelle Entwicklungen, Chancen & Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit
Mit: Getachew Aberra (Addis Abeba), Friedbert Ottacher (Wien)
Mi, den 17. Mai 2023, 19 Uhr
Kapitelplatz 6 (im EG), 5020 Salzburg

Getachew Aberra stammt aus Debre Zeyt, einer kleinen Stadt südlich von Addis Abeba. Er studierte Umweltmanagement in Rostock und Internationale Entwicklung in London. Seine Berufslaufbahn begann als Mitarbeiter des Vikariats von Nekemte in Äthiopien, nach einigen Jahren übernahm er die Leitung aller Entwicklungsprojekte und hatte in dieser Funktion auch erstmals Kontakt zu HORIZONT3000 und der Dreikönigsaktion. Nach 10 Jahren als Programmleiter für Äthiopien bei Licht für die Welt verstärkt Getachew seit Anfang 2019 als Repräsentant mit Sitz in Addis die Projektarbeit von HORIZONT3000 und der DKA.

Friedbert Ottacher stammt aus Kärnten und hat an der TU Wien Regionalplanung studiert. Er war in der Entwicklungszusammenarbeit bei Care und Licht für die Welt tätig und hat Projekte u.a. in Palästina, Albanien, Kenia, Äthiopien und Mosambik verantwortet. Seit 2016 koordiniert er das Programm von HORIZONT3000 in Äthiopien, Südsudan und Uganda. Als Universitätslektor gibt er seine Erfahrungen an Studierende an der Technischen Universität Wien weiter.