Land Salzburg: 2023 über eine Million Euro für Entwicklungszusammenarbeit

Das Land Salzburg hat im Jahr 2023 über eine Million Euro, genau 1.236.933 Euro, für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie für entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt. 480.240 Euro gingen in das aktuelle Schwerpunktland Äthiopien, gefolgt von Nothilfe für Syrien mit 125.444 Euro, Tansania mit 98.150 Euro, Indien mit 72.370 Euro und El Salvador mit 63.450 Euro. In Äthiopien wurden u.a. ein Projekt für Integrierte Gemeindeentwicklung von Sei so frei, ein Gesundheitsprojekt von Austrian Doctors sowie Frauenprojekte von Salzburg for Ethiopia mit Women in Action gefördert. Mit Singida (Tansania) und San Vicente (El Salvador) bestehen seit vielen Jahren Regionalkooperationen. Mit knapp 700.000,- Euro ging der Großteil der Mittel nach Afrika, aber auch in Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten wurden Projekte gefördert. Um Förderungen ansuchen können Vereine mit Sitz in Salzburg, die Förderkriterien sowie die Auflistung der 2023 geförderten Projekte sind der Homepage GofairSalzburg zu entnehmen. Die eingereichten Projekte werden vom Entwicklungspolitischen Beirat des Landes begutachtet, die Freigabe erfolgt durch LHStv. Stefan Schnöll, in dessen Ressort Entwicklungszusammenarbeit fällt.

Grafik: Hans Holzinger, Entwicklungspolitischer Beirat, auf Basis der Daten des Landes.

Auch für Salzburg interessant: Neue Förderperiode der Austrian Development Agency. Einreichfrist 7.5.2024

Die nächste Einreichfrist für Förderprojekte der Entwicklungspolitischen Kommunikation und Bildung in Österreich endet am 7. Mai 2024. Die ADA lädt auf Grundlage der Förderrichtlinie Entwicklungspolitische Kommunikation und Bildung in Österreich zur Einreichung von Förderanträgen ein.

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Call für Projekteinreichungen 2025 beendet – Danke für die Einreichungen

Der Call für Projekte 2025 endete am 14. November 2024. Besten Dank für die zahlreichen eingelangten Anträge. Der Entwicklungspolitische Beirat des Landes Salzburg begutachtet diese derzeit. Antworten sind im Jänner 2025 zu erwarten. Wir wünschen frohe Festtage und bedanken uns für Ihr / Euer Engagement!

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News des Entwicklungspolitischen Beirats – 22.12.2023

Liebe Engagierte in der Salzburger Entwicklungszusammenarbeit!

Viele Projekte der Entwicklungszusammenarbeit konnten auch in diesem Jahr mit Mitteln des Landes unterstützt werden. Wir danken Ihnen / Euch für euer Engagement, wünschen schöne Feiertage und alles Gute fürs neue Jahr!

Herzlich bedanken wir uns auch bei Amelie Höring für ihre 20-jährige Tätigkeit im Entwicklungspolitischen Beirat des Landes, den sie die letzten zehn Jahre als Vorsitzende geleitet hat. mehr

Ab sofort können neue Anträge für Projekte 2024 beim Land Salzburg gestellt werden. Einreichfrist ist der 28.2.2024. mehr

Ab 2024 können Schüler*innen im Rahmen der jungen Landesforschung auch vorwissenschaftliche Arbeiten zum Themen der Entwicklungszusammenarbeit einreichen. Frist ist der 5.4.2024. mehr

Im März 2024 startet der nächste Lehrgang Global Citizen Education an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt. Anmeldefrist ist der 21.1.2024. mehr

Bitte sendet uns eure Veranstaltungstermine, die wir gerne auf GofairSalzburg ankündigen.

Für den Beirat

Hans Holzinger

Junge Landesforschung – vorwissenschaftliche Arbeiten zu Entwicklungspolitik einreichen – 5. 4.2024 Einreichschluss

Seit 2016 vergibt der Salzburger Landtag gemeinsam mit dem Landesverband der Salzburger Museen und Sammlungen und der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde unter dem Titel „Junge Landesforschung“ einen Landespreis für Vorwissenschaftliche Arbeiten. Mit dem Entwicklungspolitischen Beirat des Landes Salzburg konnte ein weiterer Kooperationspartner gewonnen werden, womit auch eine thematische Erweiterung verbunden ist.

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Globale Gerechtigkeit – 11. Bundesfachtagung Globales Lernen /Global Citizenship Education am 12.-13. April 2024

Globale Gerechtigkeit bildet das zentrale Thema der 11. Bundesfachtagung Globales Lernen /Global Citizenship Education am 12.-13. April 2024. Lehrpersonen, Hochschullehrende, Vertreter:innen der Zivilgesellschaft und allgemein Pädagog:innen erhalten die Gelegenheit, sich an zwei Tagen intensiv mit wichtigen Zukunftsfragen und deren Bedeutung für Bildungsarbeit auseinanderzusetzen.

Zwei Keynote-Vorträge setzen für die Diskussion bedeutsame Impulse: Die belarussische Philosophin Olga Shparaga wird ihre Überlegungen zu globaler Gerechtigkeit aus einer feministischen Perspektive formulieren. Sie verknüpft damit Fragen von gesellschaftlicher Emanzipation, Solidarität und Fürsorge. Martin Gorke, Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald, sieht die Grundlage für ein Wirksamwerden alternativer Vorstellungen von Gerechtigkeit darin, der Natur unabhängig von den Interessen des Menschen einen Eigenwert zuzuerkennen.

Die Bundesfachtagung Globales Lernen / Global Citizenship Education findet 2024 als Online-Tagung statt. Anmeldungen sind ab 8. Jänner 2024 möglich: 

Universitätslehrgang Global Citizenship Education  4. Durchgang startet im März 2024- Anmeldung bis 21.1.2024

Global Citizenship Education ist Politische Bildung, die die Erfordernisse einer globalisierten Welt aufgreift. Der Universitäts-lehrgang ist ein einzigartiges, berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot, das von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt In Kooperation mit KommEnt und der Pädagogischen Hochschule Kärnten durchgeführt wird. Der Lehrgang ist berufsbegleitend und richtet sich an Pädagog*innen aus allen Bildungsbereichen und an alle Interessierten.  Mehr

Anmeldung bis 21.01.2024 

Südfrüchte aus solidarischem Nordhandel – Bestellungen bei der EZA Fairer Handel möglich

Wer im Frühjahr nach Valencia kommt, kann sich dem Duft der blühenden Orangenbäume schwer entziehen. Kein Wunder, gilt Valencia doch als Zentrum des spanischen Orangenanbaus. Doch der Beigeschmack, den diese Erfolgsgeschichte hat, ist bitter: Billige Importe aus dem Maghreb und Südafrika, der Handel, der die Preise ins Unerträgliche drückt und der Klimawandel, der alte Bewässerungstechniken an seine Grenzen bringt, zwingen viele, die Landwirtschaft aufzugeben.

Immer wieder kommen auch die schlechten Arbeitsbedingungen für die Erntearbeiter:innen in die Schlagzeilen: Tagelöhner:innen, die täglich bis zu 12 Stunden mit 15-minütiger Pause arbeiten müssen; illegal beschäftigte Migrant:innen; menschenunwürdige Unterbringung; Löhne, die kein Auskommen ermöglichen – all das ist die Kehrseite einer Industrie, die sich auf Masse statt Qualität spezialisiert hat. Und das mitten in Europa.

Kernunternehmen des Fairen Handels (darunter die EZA Fairer Handel und Weltläden) hat das dazu veranlasst, mit einer Direktvermarktungsinitiative und einer Stiftung für Migrant:innen eine Alternative zu starten. Allen Beteiligten geht es darum aufzuzeigen, dass Fairer Handel auch in Europa eine Notwendigkeit ist.

Ein Mehrpreis sichert Ein- und Auskommen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen sind Voraussetzung, möglichst direkte Vermarktungsstrukturen sollen Standard sein. Die Förderung kurzer Lieferketten und Transportwege, die Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten aus stadtnahen Anbaugebieten, die Förderung nachhaltiger Produktion (Bio- und Sozialstandards) und die Zusammenarbeit mit Kleinproduzent:innen sind Merkmale einer zukunftsfähigeren Landwirtschaft.

Am fairen Crowdfarming kannst du dich in ca. 70 Weltläden beteiligen! Hier geht es zur Bestellung

Foto: EZA

Förderung von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit – Ausschreibung 2024, Einreichfrist: 29.2.2024

Das Land Salzburg fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von Initiativen, die in Salzburg situiert sind. Auf Vorschlag des Entwicklungspolitischen Beirats wurden für 2023 erneut zahlreiche Projekte gefördert. Ab sofort können Anträge für 2024 eingereicht werden. Einreichen können einschlägige Vereine sowie Bildungseinrichtungen, auch Schulprojekte zu Entwicklungszusammenarbeit und Globalem Lernen können gefördert werden. Projektanträge bitte senden an GF Kerstin Klimmer-Kettner.

Einreichfrist war der 29.2.2024. Sollte es einen zweiten Call geben, wird dies hier publik gemacht. Die Förderkriterien sowie wie die Antragsformulare für In- und Auslandsprojekte finden Sie hier.

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