Online-Veranstaltung „Entwicklungszusammenarbeit im Umbruch 3.0“

​​Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung lädt zum IUFE-Dialog „Entwicklungszusammenarbeit im Umbruch 3.0 – Szenarien und Ausblicke“ am 13. April 2021, von 14:00 bis 16:00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet online (via Zoom) statt.

Als Gesprächsgäste stehen uns Friedbert Ottacher und Thomas Vogel (Horizont 3000, EZA-Praktiker und Buchautoren) zur Verfügung. Als Experten der Entwicklungszusammenarbeit beleuchten sie Inhalte der neuen 3. Auflage ihres Buches „EZA im Umbruch“. In informeller Runde wollen wir danach offene Fragen beantworten und uns über Chancen und Herausforderungen aktueller Trends in der EZA unterhalten. Der Dialog soll zudem der Vernetzung verschiedenster AkteurInnen dienen.

Details > https://www.iufe.at/detail/news/iufe-dialog-xvi

Online-Workshop: Wirkungsorientierung und Selbstevaluation in der (entwicklungspolitischen) Bildung

KommEnt lädt mit den Kooperationspartnern Fair Styria/Land Steiermark und Entwicklungszusammenarbeit und Osthilfe/Land Vorarlberg herzlich zum Fortbildungsangebot: „Wirkungsorientierung und Selbstevaluation in der (entwicklungspolitischen) Bildung.“

Der Online-Workshop wird von Susanne Höck (eop München) durchgeführt, die seit vielen Jahren als Evaluatorin, Beraterin und Trainerin tätig ist. Sie ist Mitautorin der vielbeachteten Studie „Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Bildung“.

Termin: Donnerstag, 25. März 2021, 13.00.00-17.00 Uhr

Anmeldung unter heidi.grobbauer@komment.at.

Verein „TUGENDE Zukunft geben“ errichtet „Red-Rose Health Centre“

Markus und Maria Huttegger aus Hüttschlag von „TUGENDE Zukunft geben“ berichten in ihrem Februar-Newsletter über den Baubeginn ihres „Red-Rose Health Centre“ in Uganda:

„Normalerweise wären wir in den ersten zwei Februarwochen in Uganda gewesen. Wir hoffen sehr, dass es bald wieder möglich sein wird zu reisen. Jetzt, Ende Februar war der Baubeginn unseres „Red-Rose Health Centre“. Es ist der angekündigte Aufbau der Infrastruktur unseres integrierten Cornerstone-Projekt: „Life for all“. In der Nähe unserer Schule entsteht eine Krankenstation für die Menschen, die in den umliegenden Dörfern leben, diese haben oft kaum, bis gar keinen Zugang zu medizinischer Versorgung (Behandlung verschiedener Krankheiten, Medikamentenausgabe, Aufklärung über verschiedene Krankheiten wie Corona, AIDS, Malaria, über Hygiene, Schwangerenberatung und Betreuung, usw., sind ein wesentlicher Teil dieses Projektes). Unser Manager Geofrey ist selber Mediziner und kann deshalb die Clinik betreuen und leiten. Er ist sehr verlässlich, kompetent und umsichtig.

Wie es zur Zeit aussieht beginnt die Schule für einige Klassen wieder Anfang März und wir hoffen sehr, dass so bald wie möglich der volle Schulbetrieb wieder einsetzt. Die Lehrerinnen sind schon die meisten vor Ort und bereiten alles gut vor und arbeiten sehr engagiert mit, weil sie selber froh sind, wenn sie wieder unterrichten können, außerdem haben sie sonst kein gutes Einkommen. Der Ausbau der Klassenräume geht auch gut voran. Unser Team, allen voran Manager Geofrey Ssemwanga, leisten vor Ort großartigen Einsatz! Wir sind mit Geofrey fast täglich in Kontakt und er versorgt uns mit Infos und Fotos.“

Mehr und Fotos gibt es im Newsletter

25 Jahre Ekando Kumer: Einsatz gegen Genitalverstümmelung

Seit 25 Jahren ist der Ekando Kumer in der Entwicklungszusammenarbeit im Sudan tätig. Eines der Ziele ist die Überwindung der Tradition der Genitalverstümmelung (FGM). In den Projektdörfern von Ekando Kumer wurde FMG erfolgreich beendet. Die Bevölkerung wurde durch ÄrztInnen und Hebammen aufgeklärt – unter Einbindung von Bürgermeister, Imam und Priester. Für Verzicht auf FGM wurde Mädchen Schulbildung angeboten.

Mag. Gudrun Hagen im aktuellen Newseltter des Vereins: „Die Hauptursache für die Fortdauer schädlicher Traditionen ist die ungeheure Armut und der dadurch bedingte Mangel an Schulbildung. Wer keine Ahnung hat vom Körper und seinen Funktionen, lässt sich leicht unsinnige Argumente für eine Genitalverstümmelung einreden. Eine nicht beschnittene Frau bekommt keinen Ehemann. Diesen braucht sie aber zum Überleben, wenn sie selbst ohne jegliche Ausbildung und Chance auf ein eigenes Einkommen ist. Wir bieten Schul- und Berufsausbildung an bei Verzicht auf Genitalverstümmelung – und fördern damit, neben dem Erhalt der Gesundheit, die eigenständige Existenzmöglichkeit und Unabhängigkeit der Frauen. Gebildete Frauen bekommen weniger Kinder und können diesen wieder Schulbildung ermöglichen. Wie soll eine eigenständige wirtschaftliche Entwicklung Afrikas möglich sein, wenn mehr als ein Drittel der Bevölkerung Analphabeten sind.“

Neubestellung des Entwicklungspolitischen Beirats und Wahl der Vorsitzenden

Nach Ablauf der alten Funktionsperiode am 3.11.2020 wurde vom Land Salzburg ein neuer Entwicklungspolitischer Beirat bestellt. Ausgeschieden sind auf deren persönlichen Wunsch Jean Marie Krier, Joe Erbler und Claudia Schürz. Sie waren teilweise über lange Jahre im Beirat aktiv und haben ihre wertvolle Expertise eingebracht. Herzlichen Dank dafür. Als neue Mitglieder konnten Wolfgang Aschauer von der Universität Salzburg, Harald Werber, Lehrer am Musischen Gymnasium Salzburg, sowie Andrea Rainer von der Regionalpartnerschaft Salzburg – Singida (sie war bereits früher einmal Mitglied des Beirats) gewonnen werden. In der letzten Sitzung am 21.1.2021 wurde Amelie Höring erneut zur Beiratsvorsitzenden, Hans Holzinger wieder zu ihrem Stellvertreter gewählt. Mehr zu den Beiratsmitgliedern siehe hier.

Land Salzburg fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit | Einreichfrist 28.2.2021

Noch bis 28. Februar 2021 können Projekt der Entwicklungszusammenarbeit beim Land Salzburg eingereicht werden. Als Kriterien sind zu beachten: der Verein/die Gruppe muss im Bundesland Salzburg verankert sein und neben der beantragten Förderung auch Eigenmittel, etwa aus Spenden, aufweisen. Die maximale Fördersumme beträgt 20.000 Euro pro Projekt. Zudem können kleinere Projekte für Informationsarbeit in Salzburg, etwa durch Schulen, eingereicht werden. mehr

Austrian Development Agency | Kofinanzierungsprojekte in Entwicklungsländern des Südens

Die Austrian Development Agency lädt bis 20. September 2021 Entwicklungsorganisationen mit Sitz in Österreich ein Kofinanzierungsprojekte in Entwicklungsländern des Südens einzureichen. Im Rahmen dieser Einreichrunde werden Projekte zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen sowie Projekte zur Förderung von spezifischen Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zur Abfederung der negativen Auswirkungen des Klimawandels bevorzugt bewertet. mehr »

Workshops der 1zu1-Initiativen über die Entwicklung und Betreuung von Projekten

Das Projekt 1zu1-Initiativen des Vereins SOL richtet sich an eher kleinere Gruppen, die Entwicklungsprojekte durchführen. Nun sind zwei spannende Workshops mit dem Entwicklungsexperten Friedbert Ottacher ausgeschrieben, für die Interessierte sich in eine Doodle-Liste eintragen können:

Projekte erfolgreich planen (Project Cycle Management und Logical framework) und umsetzen – https://doodle.com/poll/gfuvwx58ww9yxf7h?utm_source=poll&utm_medium=link

Was bleibt wenn wir gehen: Nachhaltigkeit und Wirkung in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit – https://doodle.com/poll/4skb9vx48fcu2fng?utm_source=poll&utm_medium=link