Austausch des Entwicklungspolitischen Beirats mit Abgeordneten des Salzburger Landtags

Im Bild v. l. n. r.: Abg. Dominic Maier, Abg. Natalie Hangöbl, Hans Eder, Anita Rötzer, Andrea Rainer (alle entwicklungspolitischer Beirat), Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Beiratsvorsitzender Jean-Marie Krier, Harald Werber (Beirat), Abg. Martina Berthold, Hans Holzinger, stellvertretender Vorsitzender des Beirats.

Am 21. September 2026 kam es erstmals zu einem gemeinsamen Austausch von Mitgliedern des entwicklungspolitischen Beirats mit Abgeordneten des Salzburger Landtags.

Die Vorsitzenden Jean-Marie Krier und Hans Holzinger berichteten über die Arbeit des Beirats, die Breite des entwicklungspolitischen Engagements im ganzen Bundesland Salzburg sowie die aktuelle Förderlage – Erhöhung der Mittel im Jahr 2019 durch LH Wilfried Haslauer, erneute Kürzung im Jahr 2026. Anita Rötzer stellte als Beispiel für entwicklungspolitische Inlandsarbeit die Aktivitäten des Vereins Südwind Salzburg vor. Danach gaben Andrea Rainer und Hans Eder Einblicke in die seit vielen Jahren bestehenden Regionalkooperationen von Salzburg mit Singida (Tansania) und San Vicente (El Salvador). Harald Werber berichtete schließlich über die Aktivitäten von Salzburg for Ethiopia im Rahmen des Kooperationsschwerpunktes der letzten Jahre mit Äthiopien.

Auf Seiten des Landtags nahmen Abg. Martina Berthold (GRÜNE), Natalie Hangöbl (KPÖ) sowie Abg. Dominic Maier (FPÖ) teil. Nicht dabei waren die angekündigten Abg. Karl Zallinger (ÖVP) sowie Abg. David Egger-Kranzinger (SPÖ). Begrüßt wurden wir von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. Themen des Gesprächs waren u. a. die Kriterien, nach denen der Beirat Projekte zur Förderung empfiehlt, sowie die Nachhaltigkeit von Projekten und deren Evaluierung.

Unser Dank gilt dem Interesse der Abgeordneten sowie Landtagsdirektor Wolfgang Kirchtag für die Organisation des Treffens. Die Budgetverhandlungen für 2027 werden in den nächsten Wochen stattfinden – der entwicklungspolitische Beirat hofft darauf, dass zumindest die Fördersumme des Jahres 2026 gehalten werden kann.

Interessierte können hier die Powerpoint-Präsentation einsehen.

Foto: Wolfgang Kirchtag

Hinterlasse einen Kommentar