Zwei aktuelle Veranstaltungen des Afro-Asiatischen Instituts

Das bedingungslose Grundeinkommen. Eine Methode gegen die globale Armut?
Termine und Orte: Donnerstag 27. Mai 2021
Straßenaktion 15 Uhr / vor der Stadt:Bibliothek, Schumacherstraße 14,
Gesprächsabend 18:30 Uhr / https://aai.plus/webinar

Ein wichtiges Pilotprojekt zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) wurde 2008-2009 in Otjivero – Omitara, Namibia durchgeführt. Anhand dieses konkreten Beispiels sowie durch einen Überblick zu weiteren Projekten weltweit wird an diesem Abend gezeigt, wie das Bedingungslose Grundeinkommen Menschen dabei unterstützen kann, ihre wirtschaftliche Lage und ihr Leben zu verbessern. Den einführenden Überblick wird Georg Sorst vom Rundentisch Bedingungsloses Grundeinkommen Salzburg geben. Claudia und Dirk Haarmann werden anschließend über das Projekt in Namibia berichten. Sie haben das Projekt von Beginn an begleitet und können daher einen fundierten Einblick zu diesem Beispiel geben. Das viel diskutierte Konzept des Bedingungslosen Einkommens sorgt dafür, bisherige Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle in Frage zu stellen und revolutionäre Alternativen denkbar zu machen. Das sind Denkanstöße, die besonders in Krisenzeiten dazu anregen die Welt zukünftig gerechter zu gestalten.

Am frühen Nachmittag lädt eine informative und interaktive Straßenaktion vor der Stadt:Bibliothek dazu ein sich spielerisch mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen auseinanderzusetzen.

Referierende: Claudia und Dirk Haarmann, Entwicklungssoziologie und Theologie, Deutschland; Georg Sorst, Runder Tisch Bedingungsloses Grundeinkommen Salzburg

Eine Veranstaltung des Afro-Asiatischen Instituts in Kooperation mit Runder Tisch Bedingungsloses Grundeinkommen Salzburg, Katholische Hochschulgemeinde

Deine Stimme zählt!

Bis Ende 2021 Unterstützungserklärungen für das österreichische Volksbegehren zum Grundeinkommen abgegeben werden. Auf EU Ebene können bis 25. März 2022 Stimmen für die Bürger*inneninitiative abgegeben werden.

Österreichische Volksbegehren zum BGE: www.volksbegehren-grundeinkommen.at

Europäische Bürger*innen-Initiative BGE: www.ebi-grundeinkommen.de

10. Empfang der Religionen: Daoismus. Religionsverbindendes Gebet und Festvortrag
Termin: Montag 31. Mai 2021, 18:15 Uhr
Ort: Kollegienkirche (Gebet), ab 19:30 Uhr  (Grußworte) und ab 20 Uhr (Festvortrag) Hörsaal 101 bzw. per Webex

Dieses Jahr feiert der Empfang der Religionen sein zehntes Jubiläum und stellt dabei den Daoismus in den Mittelpunkt. Alle Interessierten sowie Religionsvertreter*innen und -angehörige sind herzlich eingeladen. Der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog eröffnet den Empfang mit einem religionsverbindenden Gebet in der Kollegienkirche. Den anschließenden Festvortrag hält Prof. Dr. Hans van Ess vom Institut für Sinologie der Ludwig Maximilians Universität München, dem Sie über Webex oder gestreamt im Hörsaal 101 beiwohnen können. Wir hoffen, dass das Schwerpunktthema uns zu etwas mehr Balance in diesen bewegten Zeiten führt.

Covid-19 Prävention: Maskenpflicht und 2m-Abstand; im Hörsaal 101 gilt zusätzlich die 3-G-Regel und eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung: Teilnahme in der Kollegienkirche ohne Anmeldung möglich. Anmeldung für den Besuch von Hörsaal 101 erforderlich unter 0662/8044-2750 oder marinapinheiro.teixeira@sbg.ac.at

Onlineübertragung des Gebets: http://aai.plus/dao

Link zum Festvortrag: https://uni-salzburg.webex.com/meet/martin.roetting

Eine Veranstaltung des Afro-Asiatischen Instituts in Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, Erzdiözese Salzburg, Diözesankommission für den interreligiösen und interkulturellen Dialog (DKID), Katholischer Akademiker*innenverband (KAV), Katholische Hochschulgemeinde, Institut für Religionspädagogische Bildung Salzburg (IRPB), Chinazentrum der Universität Salzburg

Kaufen ohne Ende? Konsumkritische Stadtspaziergänge. Ein Angebot der entwicklungspolitischen Plattform Salzburg

Die konsumkritischen Stadtspaziergänge sind informative & interaktive Rundgänge durch die Stadt. Seit 2015 werden sie von der entwicklungspolitischen Plattform des Landes Salzburg regelmäßig im Frühsommer angeboten. Sie stellen fairen & nachhaltigen Konsum in den Mittelpunkt. An Stationen erfahren die Teilnehmer*innen mehr über Produktion und Lieferketten, wo in Salzburg nachhaltig, fair und biologisch gegessen, eingekauft und wiederverwendet wird. Aktuell werden Spaziergänge zu Ernährung, Bekleidung, Mobilität, Elektronik, Macht der Konzerne, Fairer Handel und Fleischkonsum angeboten. Die Zielgruppe reicht von Interessierten bis hin zu Multiplikator*innen.

Aktuelle Termine 2021 geführte Spaziergänge „Kaufen ohne Ende?“

1. Termin: Freitag, 28. Mai 2021, 13 – 15 Uhr

Themen: FoodCoops, Bekleidung, Mobilität, Fairtrade Stadt Salzburg

Treffpunkt: Hans-Sachs-Gasse 14 (vor der Haustür), Ende: Mirabellplatz

2. Termin: Freitag, 25. Juni 2021, 15 – 17 Uhr

Themen: Elektronik, Macht der Konzerne & Fleischkonsum, Bekleidung, Fairer Handel

Treffpunkt: ARGEkultur, Ulrike-Gschwandtner-Straße 5 (vorm Eingang), Ende: Weltladen Linzergasse

Dauer jeweils: ca. 2 Stunden. Kostenlos!

Anmeldung erforderlich: 0662/841413-­13, office@aai­salzburg.at

Veranstalter*in: Entwicklungspolitische Plattform Salzburg (AAI Salzburg, A3W, INTERSOL, Referat für Weltkirche, Südwind)

In Kooperation mit: EZA Fairer Handel, FAIRTRADE Stadt Salzburg, FoodCoops

Digitaler Stadtrundgang Fleischgeschichte(n)

Im Jahr 2020 wurde der Spaziergang um eine digitale Variante erweitert. Dieser App-gestützte Rundgang (in Kooperation mit der Stadtmacherei) beschäftigt sich mit dem Thema Fleisch und verknüpft die kritische Auseinandersetzung mit historischen Plätzen und Orten in der Altstadt. Er richtet sich vor allem an ein Publikum zwischen 14 und 26 Jahren und darüber hinaus an alle, die Salzburg von einer konsumkritischen Seite kennenlernen wollen.

Hier geht es zu den Video Fleischgeschichten

Um die Tour zu absolvieren, müssen Sie die App „Stadtmacherei“ auf Ihrem Handy installieren. Die App ist sowohl für Android als auch für Apple verfügbar. Probieren Sie es einfach aus!

hier geht’s zur App

Dauer: 60 Min. Ort: Die Stationen befinden sich fußläufig in der Innenstadt.

Lernen abseits des Klassenzimmers: Das Arbeiten mit und zum Thema Fleischkonsum wird Schulklassen im Rahmen des Unterrichts mit der App gestützten interaktiven Tour unkompliziert möglich.

Über die entwicklungspolitische Plattform des Landes:

Die entwicklungspolitische Plattform des Landes Salzburg ist ein Zusammenschluss von Organisationen, welche für ihre jeweiligen Zielgruppen entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit leisten. Beispiel für ein gelungenes gemeinsames Projekt sind die konsumkritischen Stadtspaziergänge.

Mitglieder sind: A3W- Aktionsgruppe 3. Welt, DKWE (Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit vertreten durch das AAI Salzburg und das Referat Weltkirche), Verein INTERSOL und Südwind Salzburg.

Corona in Partnerländern (16): Bericht von Little Flower über die dramatische Lage in Indien

.Wir kennen die Berichte aus den Medien über die Zuspitzung der Pandemie in Indien. Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen, denen eine vergleichsweise schlechte medizinische Versorgung gegenübersteht, kann man ermessen, wer einmal mehr die Leidtragenden sind. – Natürlich die, die immer schon vergessen wurden, so Claudia Vilanek im aktuellen Newsletter von Little Flower, eine Hilfsorganisation aus Salzburg, die auch vom Land Salzburg unterstützt wird.
 
„Die Berichte in den Medien sind für uns Menschen ohne Namen.  In Little Flower bekommen die vielen für mich Namen und Gesichter, ich kenne ihre Geschichten, die Familien, ihre Freuden und ihr Leiden seit mehr als 30 Jahren“, so Vilanek weiter. Sie zitiert einen Bericht ihres Projektpartners Shiv Shanker den wir hier gerne wieder geben:

„…Ich leide seit Tagen an hohem Fieber und körperlichen Schmerzen, 80% der Dorfbevölkerung leidet an diesem Fieber, und viele davon haben sich mit Corona infiziert. Einige sind sehr krank, brauchen Sauerstoff und werden im Krankenhaus behandelt. Jeder Tag Spitalsaufenthalt kostet 9000 INR/ca. 100,00€, eine Summe, die sich keine Familie von uns leisten kann. 
In den Nachrichten hören wir die täglich steigenden Zahlen an Corona Infizierten in Indien. Ärzte und Pflegepersonal weinen vor den Regierungsbeamten und betteln um Medizin und Sauerstoff, es sind erschütternde Bilder, die Situation in unserem Land ist wirklich sehr, sehr schwierig für alle von uns!
Viele Colleges haben wieder geschlossen und unsere Studenten und Studentinnen kommen wieder nach Hause. Auch sie bräuchten dringend einen Test, denn einige haben hohes Fieber.“