Sammelband „Global denken, nachhaltig handeln“ und „40 Jahre Entwicklungspolitische Hochschulwochen“ präsentiert

Am 5. November 2024 wurde der gemeinsam von Meike Bukowski und Franz Gmainer-Pranzl von der Universität Salzburg sowie Anita Rötzer von Südwind Salzburg herausgegebene Sammelband „Global denken, nachhaltig handeln. Ein kritisch-interdisziplinärer Blick auf die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen“ in der Bibliothek der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät präsentiert. Der Band enthält Beiträge einer Ringvorlesung zu den SDGs sowie von einer Entwicklungspolitischen Hochschulwoche.

Ebenfalls vorgestellt wurde das von Jean-Marie Krier erstellte Arbeitspapier „Entwicklungspolitische Hochschulwochen: Ein Rückblick über 40 Jahre“. Die Hochschulwochen werden von Südwind Salzburg gemeinsam mit der Universität Salzburg alle zwei Jahre organisiert. Der Verfasser gab einen Einblick in das Heft, Kurt Luger vom Fachbereich Kommunikationswissenschaften erinnerte daran, wie die Kooperation vor 40 Jahren zustande kam. Das in der Reihe „Arbeitspapiere“ der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen erschienene Heft steht zum freien Download zur Verfügung.

Das Herausgber:innen-Trio: Anita Rötzer, Meike Bukovski, Franz Gmainer-Pranzl (Foto: Universität)

Univ.Prof. Dr. Franz Gmainer-Pranzl gibt einen Einblick in den Band „Global denken,nachhaltig handeln“

Dr. Jean-Marie Krier über das Arbeitspapier zu 40 Jahre Entwicklungspolitische Hochschulwochen

Univ.Prof. Dr. Kurt Luger erinnert an die Anfänge der Entwicklungspolitischen Hochschulwochen

Bericht und Fotos: Hans Holzinger

Landespreis für Vorwissenschaftliche Arbeiten auch zu Themen von Entwicklungszusammenarbeit und -politik

Seit 2016 vergibt der Salzburger Landtag gemeinsam mit dem Landesverband der Salzburger Museen und Sammlungen und der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde unter dem Titel „Junge Landesforschung“ einen Landespreis für Vorwissenschaftliche Arbeiten. Mit dem Entwicklungspolitischen Beirat des Landes Salzburg konnte ein weiterer Kooperationspartner gewonnen werden, womit auch eine thematische Erweiterung verbunden ist.

Der Preis wird 2025 in drei Kategorien vergeben: „Demokratiepolitische Bildung. Salzburger Gegenwarts- und Zukunftsfragen“, „Geschichte und Landeskunde“ und „Entwicklungszusammenarbeit und -politik“. Einreichschluss für den Landespreis 2025 ist der 25. April 2025

FAIRTRADE Österreich sucht Regionalkoordinator*in für Salzburg/Kärnten

FAIRTRADE Österreich fördert den Fairen Handel u.a. durch die Gewinnung von Fairtrade-Gemeinden, Fairtrade-Unternehmen und Fairtrade-Schulen. Nun wird eine neue Regionalkoordinatorin für Salzburg/Kärnten auf Werkvertragsbasis gesucht. Hier findet ihr die Ausschreibung:

„In allen Bundesländern gibt es eine Regionalkoordinatorin, die FAIRTRADE vor Ort repräsentiert und die für alle Engagierten direkte Ansprechperson ist. Adrie Danner hat diese Aufgabe bisher wunderbar erfüllt und wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei ihr bedanken. Für das nächste Jahr suchen wir nun wieder ein*e Regionalkoordinator*in mit folgendem Profil:

  • Du bist offen und vernetzt dich gerne mit anderen Menschen.
  • Du bist kreativ und behältst stets den Überblick.
  • Du bist vom fairen Handel als Idee begeistert. 
  • Du bist mit den gängigen Office-Anwendungen gut vertraut sowie Erfahrung mit MS Teams sind von Vorteil.
  • Du verfügst über einen guten Schreibstil.

Dein Hauptaufgabengebiet:

  • Du unterstützt als Hauptansprechperson Engagierte in den Bundesländern Salzburg und Kärnten und beantwortest deren Anfragen eigenständig.
  • Du unterstützt Weltläden, FAIRTRADE-Gemeinden und -Schulen bei Mitmachaktionen und stehst bei der Durchführung zur Seite.
  • Du nimmst persönlich an fünf Terminen pro Kalenderjahr (z.B. Reden bei Jubiläumsfeiern, Übergabe von Ernennungsurkunden) teil.
  • Du begleitest Gemeinden und Schulen auf dem Weg zur FAIRTRADE-Gemeinde oder zur FAIRTRADE-Schule.
  • Du führst eigenständig FAIRTRADE-Vorträge durch und wirst als Referent:in gelistet.
  • Du agierst als Schnittstelle zwischen den Engagierten und dem Büro von FAIRTRADE Österreich und stimmst Termine und organisatorische Abläufe ab.
  • Du dokumentierst deine Arbeit in OneNote und führst am Jahresende eine Evaluierung durch.

Für die Tätigkeit steht ein Honorar von 2.500€ plus Reise- und Sachkostenpauschale von 500€ pro Kalenderjahr zur Verfügung. Die Stelle wird immer für ein Kalenderjahr ausgeschrieben. Je nach persönlicher Situation ist ein freier Dienstnehmer:innen- oder Werkvertrag vorgesehen.

Wenn du Interesse hast, freuen wir uns auf deine Bewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf per E-Mail an kampagnen@fairtrade.at.“ 

10 Jahre FAIRTRADE-Stadt Salzburg – Urkunde an Bürgermeister überreicht

Langjährige FAIRTRADE-Beauftragte Hilde Wanner, Bgm. Bernhard Auinger und Andrea Reitinger, Jean-Marie Krier und Gabriele Weikl von der FAIRTRADE-Arbeitsgruppe bei der Urkundenübergabe im Rathaus-Sitzungssaal. © Stadt Salzburg / Alex Killer

Die Arbeitsgruppe FAIRTRADE-Stadt Salzburg überreichte am Mittwoch, 23. Oktober, vor Beginn der Gemeinderatssitzung, Bürgermeister Bernhard Auinger die Urkunde zum 10-jährigen Jubiläum der FAIRTRADE-Zertifizierung. Seit einem Jahrzehnt setzt sich die Stadt Salzburg aktiv für den Fairen Handel ein und fördert den bewussten Konsum von fair produzierten und gehandelten Waren.

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Ich unterstütze zu 100 Prozent, dass die Stadt Salzburg eine Partnerstadt von FAIRTRADE ist. Fairer Handel und faire Produktionsbedingungen werden weltweit immer wichtiger.“

Seit 2014 ist die Salzburg FAIRTRADE-Stadt

Die Zertifizierung als FAIRTRADE-Stadt unterstreicht Salzburgs langfristiges Engagement für soziale Verantwortung, nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Menschenrechte im internationalen Handel.

FAIRTRADE-Produkte, von Kaffee über Kakao und Tee bis hin zu Zucker, Obst oder Müsliriegel, werden in der Stadt Salzburg in Kindergärten oder Seniorenwohnhäusern angeboten und gerne konsumiert. Zusätzlich organisiert die Stadt regelmäßig in Kooperation mit Vertreter:innen des FAIRTRADE-Gedankens Aktionswochen zum Thema „gerechter Handel – gerecht handeln“, Ausstellungen, konsumkritische Stadtspaziergänge, Kinderprogramm und Verkostungen vermitteln so die FAIRTRADE-Idee.

Präsentation von Publikationen zu den Entwicklungspolitischen HochschulwochenGlobal denken, nachhaltig handeln und Ein Rückblick 5.11. 17.00



Die Universität Salzburg und SÜDWIND Salzburg laden zur Präsentation der Publikation Ein Rückblick über 40 Jahre Entwicklungspolitische Hochschulwochen sowie des Tagungsbandes Global denken, nachhaltig handeln ein. Ein Anlass für diesen Rückblick ist die 20. Ausgabe der Veranstaltungsreihe, welche im November 2025 stattfinden wird.

Der Tagungsband Global denken, nachhaltig handeln entstand aus Beiträgen der 17. Entwicklungspolitischen Hochschulwochen „Reduce Inequalities. Global denken, nachhaltig handeln“ und der Ringvorlesung „Die Welt retten!? Ein kritisch-interdisziplinärer Blick auf die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs)“, die beide im WS 2019/20 an der Universität Salzburg durchgeführt wurden und vielfältige Perspektiven auf die SDGs bieten. Ein Kreis Beteiligter stellt die Werke in der Bibliothek am Rudolfskai bei Getränken und Brötchen vor und ladet zu Austausch und Gespräch ein.

Dienstag, 5. November 2024, 17:00 – 18:30
Bibliothek, Erdgeschoß, Rudolfskai 42, 5020 Salzburg
Wir bitten um Anmeldungsbg@suedwind.at

Gelungener Workshop für Antragstellende durch den Entwicklungspolitischen Beirat – Neue Formulare und Kriterien wurden vorgestellt

Neunzehn Interessierte aus unterschiedlichen Initiativen der Entwicklungszusammenarbeit in Salzburg waren der Einladung des Entwicklungspolitischen Beirats zum Workshop „Projekte richtig einreichen“, der am 2. Oktober im Haus der Bildung in der Strubergasse 18 stattgefunden hat, gefolgt. Der Vorsitzende des Beirats, Jean-Marie Krier, stellte die aktualisierten Einreichformulare und die adaptierten Antragskriterien sowie Grundsätze für Projekte vor. Danach beantwortete er mit den weiteren Beiratsmitgliedern Wolfgang Aschauer, Birgit Almhofer und Anita Rötzer die auftauchenden Fragen. Diese bezogen sich auf das Formular ebenso wie auf die adaptierten Grundsätze, etwa die Aufnahme der Förderung lokaler Wirtschaft als Schwerpunkt. Zudem konnten die Aufgaben und Arbeitsweise des Beirats vermittelt werden.

Da es dem Entwicklungspolitischen Beirat ein wichtiges Anliegen ist, mit den Antragstellenden in Kommunikation zu sein, aus Ressourcengründen Einzelberatungen aber nur in Ausnahmefällen möglich sind, sind für die folgenden Jahre weitere Workshops geplant.

Wahlprogramm-Check der AG Globale Verantwortung und Bilanz zur Entwicklungszusammenarbeit der noch amtierenden Regierung

Der Dachverband Globale Verantwortung – Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe (AGGV) hat im Vorfeld der Nationalratswahl ihren Wahlprogramm-Check gemacht und dabei die Positionen der Parteien mit ihren entwicklungspolitischen Forderungen verglichen. Geschäftsführer Lukas Wank erklärt im Interview mit dem Südwind-Magazin, was die noch amtierende Bundesregierung in den vergangenen Jahren im Bereich Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitäre Hilfe erreicht hat und was die AGGV von der nächsten Regierung fordert.

Anti-Rassismus-Kompetenzen für Training, Beratung, Bildung

Die Weiterbildung richtet sich an bereits aktive Multiplikator*innen, Trainer*innen oder Lehrkräfte aus den Bereichen Soziales, Schule, Jugend, Bildung, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Flüchtlingsbetreuung, Integration, Gemeinwesenarbeit, Verwaltung, sowie an ehrenamtlich Engagierte und Interessierte.

Trainerinnen: Chantal Bamgbala, Christine Bayer-Borrero, Cora Bieß, Adjanie Kamucote, und Nedžad Moćević.

Organisation: Barbara Sieberth, Selina Oberortner und Maia Loh.

Die Weiterbildung findet zwischen 4. Oktober und 30. November 2024 statt. Sie umfasst vier ganze Tage Bildung in Präsenz (jeweils Freitag 9 – 18 Uhr, Samstag 9 – 15 Uhr) und ein Praxisprojekt im Laufe der Monate Oktober / November 2024.

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Hilfe für den Libanon – Solidaritätsgruppe Maishofen

Der Libanon ist durch den langjährigen Krieg ein schwer beeinträchtgtes Land. Die Initiative Christlicher Orient (ICO) betreibt reliogionsübergreifend Hilfsprojekte in unterschiedlichen Regionen des Libanons. Zwei Projete werden von Salzburger Gruppen unterstützt.

Die Solidaritätsgruppe „Hilfe für Kinder in Nahost“ Maishofen fördert eine weitere Schule im Libanon. Mittels Spenden werden Infrastrukturprojekte sowie der laufende Betrieb der Schulen unterstützt.

Kontakt:


Solidaritätsgruppe Maishofen: Eva Maria Zeller, evazeller67@hgmail.com
ICO: Stefan Maier, Projektkoordinator, stefan.maier@christlicherorient.at
Homepage: Initiative Christlicher Orient ICO