Für alle, die Vielfalt, Musik und Gemeinschaft in Salzburg feiern möchten, sei auf das Fest „Wir bauen Brücken!“, das Stadtfest in der Salzburger Innenstadt vom 27.-29.6. hingewiesen. Mehr über das umfangreiche Programm gibt es im Link. Gemeinsam mit dem Netzwerk Decolonizing Salzburg lädt das AAI Salzburg am Sonntag, dem 29. Juni um 14 Uhr zum City Walk „Licht- und Schattenseiten einer diversen Stadt“ ein. Der Stadtspaziergang beleuchtet, wie Kolonialismus und Rassismus die Geschichte und Gegenwart Salzburgs prägen.
Ein Tagesausflug von den Anfängen der EZA-3.Welt im Missionshaus Maria Sorg bis zur heutigen EZA Fairer Handel in Köstendorf.
Anlässlich 50 Jahre EZA laden wir herzlich zu einer besonderen Exkursion ein, die den Weg des Fairen Handels in Österreich nachzeichnet – vom ersten Lager im ehemaligen Stallgebäude in Maria Sorg bis zur heutigen Zentrale in Köstendorf.
Von 13. bis 15. Mai 2025 finden die 2. Afrika-Filmtage im Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO statt. Der Schwerpunkt liegt heuer auf dem Schaffen afrikanischer Regisseurinnen.
Die afrikanische Filmindustrie erlebt derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung. Allein in Nigerias Traumfabrik „Nollywood“ werden pro Jahr mehr als 2.500 Filme produziert. Laut dem UNESCO-Bericht The African Film Industry hat die Branche das Potenzial, über 20 Millionen Arbeitsplätze auf dem Kontinent zu schaffen. Frauen spielen in der afrikanischen Filmindustrie bislang nur eine Nebenrolle – im kontinentalen Schnitt ist lediglich ein Fünftel aller in der Branche beschäftigten Personen weiblich. Allerdings gibt es starke regionale Unterschiede. In der Region Zentralafrika, die Länder wie z. B. Kamerun, Tschad oder DR Kongo umfasst, liegt der Frauenanteil bei unter 10 %. Deutlich besser hingegen ist die Situation in der Region Südliches Afrika mit Staaten wie Botswana, Namibia oder Südafrika. Dort beträgt der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der Filmindustrie mehr als 30 %.
Rund eine Million Euro sind im Budget 2025 des Landes Salzburg für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit veranschlagt. Auf Vorschlag des Entwicklungspolitischen Beirats wurden vor kurzem an die 40 Projekte mit Förderungen bedacht.
Am 14. Jänner 2025 jährt sich der Geburtstag von Albert Schweitzer zum 150. Mal. Der Theologe, Philosoph, Musiker, Arzt und Friedensnobelpreisträger hat auch in Salzburg tiefe Spuren hinterlassen.
1963 reisten der Salzburger Maler Wilhelm Kaufmann (1901-1999) und seine Lebensgefährtin Lotte Gerhold (1912-1992) in das Schweitzer-Spital nach Lambaréné. Bei diesem und weiteren Aufenthalten in den Jahren 1964 und 1967 hat Kaufmann meisterhafte Darstellungen von Albert Schweitzer und den Menschen in Gabun geschaffen.
Vom 21. Oktober bis 10. November 2024 waren Dario Baniwa und Janete Figueredo Alves, die frisch gewählten Präsident:innen der Klimabündnispartnerorganisation FOIRN sowie Ana Letícia Pastore Trindade, Lieferketten-Expertin vom ISA – Instituto Socioambiental in Österreich auf Besuch, um über die aktuellsten Entwicklungen am Amazonas zu berichten. Eingeladen wurden sie vom Klimabündnis Österreich.
Ebenfalls vorgestellt wurde das von Jean-Marie Krier erstellte Arbeitspapier „Entwicklungspolitische Hochschulwochen: Ein Rückblick über 40 Jahre“. Die Hochschulwochen werden von Südwind Salzburg gemeinsam mit der Universität Salzburg alle zwei Jahre organisiert. Der Verfasser gab einen Einblick in das Heft, Kurt Luger vom Fachbereich Kommunikationswissenschaften erinnerte daran, wie die Kooperation vor 40 Jahren zustande kam. Das in der Reihe „Arbeitspapiere“ der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen erschienene Heft steht zum freien Download zur Verfügung.
Das Herausgber:innen-Trio: Anita Rötzer, Meike Bukovski, Franz Gmainer-Pranzl (Foto: Universität)
Univ.Prof. Dr. Franz Gmainer-Pranzl gibt einen Einblick in den Band „Global denken,nachhaltig handeln“
Dr. Jean-Marie Krier über das Arbeitspapier zu 40 Jahre Entwicklungspolitische Hochschulwochen
Univ.Prof. Dr. Kurt Luger erinnert an die Anfänge der Entwicklungspolitischen Hochschulwochen
Seit 2016 vergibt der Salzburger Landtag gemeinsam mit dem Landesverband der Salzburger Museen und Sammlungen und der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde unter dem Titel „Junge Landesforschung“ einen Landespreis für Vorwissenschaftliche Arbeiten. Mit dem Entwicklungspolitischen Beirat des Landes Salzburg konnte ein weiterer Kooperationspartner gewonnen werden, womit auch eine thematische Erweiterung verbunden ist.
Der Preis wird 2025 in drei Kategorien vergeben: „Demokratiepolitische Bildung. Salzburger Gegenwarts- und Zukunftsfragen“, „Geschichte und Landeskunde“ und „Entwicklungszusammenarbeit und -politik“. Einreichschluss für den Landespreis 2025 ist der 25. April 2025