Gemeinsam Entwicklung gestalten
Seit 1984 verbindet Salzburg und Singida eine Partnerschaft, aus der eine langfristige und professionelle Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung entstanden ist.
Salzburg–Singida steht für eine wirkungsorientierte Entwicklungszusammenarbeit, die lokale Strukturen stärkt, Wissen und Kompetenzen aufbaut und Verantwortung vor Ort fördert.
Wir arbeiten jeweils fünf bis sechs Jahre mit einer Region. Regelmäßige Evaluierungen zeigen, was erreicht wurde und wo Anpassungen notwendig sind, um die nächsten Entwicklungsschritte zu planen und umzusetzen.
Drei Schwerpunkte – ein gemeinsames Ziel
Die aktuelle Zusammenarbeit konzentriert sich auf Gesundheit, Bildung und Empowerment von Mädchen, um die Lebensbedingungen der Menschen spürbar zu verbessern.
Gesundheit
Wir tragen zur Reduktion der Mütter- und Kleinkindersterblichkeit bei und stärken dafür das Gesundheitswesen und die Qualifizierung von Fachpersonal. Mit lokal integrierten „Community Health Workers“ (im Bild) werden Frauen über Gesundheitsprävention und die ausreichende Ernährung ihrer Kleinkinder mit lokalen Nahrungsmitteln informiert und
unterstützt.
Bildung
Wir fördern den Zugang zu Bildung für benachteiligte Gruppen und Verbesserung der Bildungsqualität. Dabei arbeiten wir eng mit staatlichen Bildungsstrukturen zusammen. Fortbildungen und Stipendien für Lehrerinnen und Lehrer, Lehrmittel, Stipendienprogramme für Mädchen und Schulinfrastruktur sind Maßnahmen, die wirksam ineinandergreifen. Ein Beispiel ist das Mädchenwohnheim in Mwasauya, das 80 Mädchen einen sicheren Zugang zu weiterführender Bildung ermöglicht, oder die Förderung einer Schule für gehörlose Kinder.
Empowerment von Mädchen
Wir stärken Mädchen und junge Frauen in ihrer Selbstbestimmung und ihren Rechten und arbeiten daran, Gewalt gegen Frauen zu reduzieren. Empowerment bedeutet dabei, Mädchen in psycho-sozialen Trainingsmodulen zu ermutigen, ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen und Veränderungen in ihrem Umfeld anzustoßen. Es bedeutet aber auch, Behörden und Verantwortliche in der Prävention und Sanktionierung von Gewalt aktiv zu involvieren.
Nachhaltig. Professionell. Auf Augenhöhe.
Kennzeichnend für die Regionalkooperation ist die langfristige Zusammenarbeit vor Ort. Projekte werden gemeinsam mit der Partner-NGO „CIP-Community Initiative Promotion“ entwickelt, regelmäßig überprüft und an veränderte Bedingungen angepasst. So bleibt die Arbeit nicht bei einzelnen Maßnahmen stehen, sondern Wissen, Kompetenzen und Strukturen werden nachhaltig gestärkt.
Salzburg-Singida. Städtepartnerschaft und Regionalkooperation
Ulrike Gschwandtner Straße 5, 5020 Salzburg
Gründungsjahr: 1984 | Rechtsform: Verein
Kontaktpersonen: Mag.a Andrea Rainer
E-Mail: singida@tanzania.at
Web: www.tanzania.at
Foto: Regionalkooperation Salzburg-Singida



