
Der Verein EKANDO KUMER hat im Senegal (seit 1995) und im Sudan (seit 2004) Schul- und Berufsausbildung, sowie Universitätsstudien gefördert. Im Sudan setzte er sich zudem für die Abschaffung der Genitalverstümmelung ein.
Die Vereinsaktivitäten wurden mittlerweile eingestellt.
Im Sudan wurde ein Bildungs- und Gesundheitszentrum (BGZ) errichtet, ein entsprechendes Bildungsangebot sowie ein Medical Center werden unterstützt, ebenso ein gemischt-geschlechtlicher Kindergarten.
Ziele:
In Österreich (durch Vorträge, Diskussionen und Publikationen):
Verständnis wecken für sozio-ökonomisch, politisch und kulturell fremde Werthaltungen, Lebensweisen, Lebenszusammenhänge, sowie sich verschlechternder Lebensverhältnisse durch den Klimawandel mit Reduktion der Fruchtbarkeit und damit der Existenzbasis.
In Afrika:
Gesellschaftspolitische und ökonomische Entwicklungsförderung durch Bildung/Berufsausbildung/Universitätsstudien.
Erfolgsmethode für 100% Genitalverstümmelungs–Stopp: Aufklärungskampagnen durch medizinische Fachkräfte. Die Richtigkeit dieser vollkommen neuen Aussagen und Zusammenhänge wird bekräftigt durch politische und religiöse Opinionleader (Imam, Pfarrer, Bürgermeister).
Im Spiegel der Milleniumsziele: Fokus auf der Chance zu Veränderung sozio-kultureller, politischer und ökonomischer Verhältnisse, sowie Bewusstsein für Menschenrechte und Frauenrechte fördern.
Erfolge:
In den Projektdörfern : 100% Schulbildung (sonst landesweit nur 70%). – 100% Genitalverstümmelungsstopp (In den Projektdörfern im Sudan)
Seit 1995 konnten dadurch weit über tausend junge Menschen im Senegal und im Sudan Berufe ergreifen und eine selbstständige Existenz aufbauen.
Gesellschaftspolit. Veränderung bereits sichtbar: Mädchen brauchen sich nicht mehr zwangsverheiraten zu lassen (zum Erhalt ihrer Existenz), und sie bekommen statt 5-10 nun 2-3 Kinder. Reduzierte Kindersterblichkeit…
Finanzierung:
Über Patenschaften und Spenden wird SchülerInnen Bildung ermöglicht, die selbst finanziell dazu nicht in der Lage wären – im Sudan nur Mädchen betreffend, geknüpft an FGM-Stop.
250 – 300 Patenschaften.
Subventionen: Land Salzburg für Bautätigkeiten.

Bild 1: Die Palmwedelklasse. Das Schulbildungsprojekt von Ekando Kumer löste einen wahren Boom aus, so dass in der Region viele neue Schulklassen errichtet werden mussten. An der Südspitze der Casamance gibt es deshalb heute 100% Schulbildung – sonst nur ca 70-80% senegalweit.

Bild 2: Mädchen im Sudan mit Laptops. Bildung muss zukunftsorientiert sein: Die Laptops begeistern die Mädchen im Sudan. Ekando Kumer bringt jährlich einige Laptops zu den Schulen.

Bild 3: Mädchen im Senegal in autonomer Wohngemeinschaft

Bild 4: Das neue Mädchen-Wohnheim im Senegal, um fern des Heimatdorfes weiterbildende Schulen besuchen zu können.
Fotos: Gudrun Hagen